WJB: Bronze beim Nickelhüttenturnier

Leonie Tinney als beste B-Jugend-Spielerin geehrt

Unsere weibliche B-Jugend des HSV 1956 Marienberg beendete mit der Teilnahme am 22. Nickelhüttenturnier der SG Nickellhütte Aue, das vom 25. bis 27. Mai in Aue stattfand, ihre Saison 2016/17.

Die am ersten Tag vertretungsweise von unserem Präsidenten Karlgeorg Frank betreute HSV-Sieben gewann gegen das unbekannte Team aus Brandenburg, dem späteren Turnierletzten SV Herzberg, mit 19:11. Eine knappe 14:15-Niederlage gab es dann gegen den Turniersieger und Sachsenligist TuS Leipzig-Mockau.
Am 2. Tag, diesmal unter der Regie ihres neuen Trainers Stefan Süßmilch, gewannen die Bergstädterinnen gegen den Bezirksligisten SG Nickelhütte Aue mit 22:14 und unterlagen gegen den Bezirksmeister Zwönitzer HSV 1928 knapp nach 2 × 12,5 Minuten mit 10:11.
Einen Tag später musste sich unser Team im Halbfinale den Zwönitzerinnen, obwohl es anfangs auf Augenhöhe mitspielte, mit 10:16 etwas unter Wert geschlagen geben. „Dabei haben wir ohne Selbstvertrauen, ängstlich und gehemmt gespielt”, meinte Stefan Süßmilch. Im kleinen Finale um den 3. Platz lief es dann wieder besser. Mit 17:9 wurde Aue sicher bezwungen.

Bei der würdigen Siegerehrung in der Heimstätte des EHV Aue in Lößnitz erhielten dann die HSV-Mädchen ihre Bronzemedaillen. Außerdem wurde Leonie Tinney als beste B-Jugend-Spielerin des Turniers geehrt. „Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz, haben sehr gut gekämpft und gute spielerische Leistungen geboten. Das Turnier war eine gute teambildende Maßnahme, auf die wir für die kommenden Aufgaben aufbauen müssen”, resümierte ein zufriedener Trainer übereinstimmend mit seinen beiden neuen Teamleiterinnen Silke Tinney und Silke Heft. Letztere war zudem an jedem Turniertag dankenswerterweise als Kleinbusfahrerin für die unsere Mädchen im Einsatz. Für eine Überraschung sorgte zudem der neue HSV-Coach, indem er jeder seiner Spielerinnen eine Rose überreichte, ihnen dabei dankte und ihnen dabei mit auf den Weg gab, dass ein Strauß (= Erfolg) nur zustande kommt, wenn alle zusammenhalten und miteinander spielen.

Bilder vom Turnier

“Das Abschneiden unserer hoffnungsvollen Nachwuchstalente ist um so beachtlicher, weil sie nur mit Anna-Lea Schönherr (Tor), Leonie Tinney, Frenzi Heft und Vanessa Spindler mit vier “echten” B-Jugendlichen aufliefen und uns mit Julie Placzek und Emily Mehlhorn gleich zwei wichtige Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt fehlten. Mit Lisa Drechsel (Tor), Emma Bielawny, Laura Hertwig, Sophie Heinrich hatten wir vier C- und mit Lilly Heinrich sogar eine D-Jugendliche im Team, die den älteren aber nicht nachstanden”, ergänzte unser Präsident. (kgf)