F2: Trotz Niederlage wacker geschlagen

Verbandsliga West:
Turbine Leipzig – HSV 1956 Marienberg II 21:18 (10:6)

Trotz ihrer 18:21-Niederlage beim SV Turbine Leipzig hat sich unsere 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg bei ihrem 1. Punktspiel der Verbandsliga West wacker geschlagen. Denn im Vorjahr hatte sie auch nur 24:24 gespielt, wobei sie dabei mit Sylke Sowa, Dora Schneck, Franziska Reimann, Nora Hahn und Anne-Katrin Weingardt erfahrene Spielerinnen dabei hatte, die allein zusammen 18 Tore erzielten.

Diesmal lag die HSV-Zweite nach dem letztmaligen Gleichstand von 4:4 (15.) zur Pause mit 6:10 und bis zum Schluss zwar ständig zurück. Aber sie gab sich auch beim 7:12 und 8:14 nicht auf und kam mehrfach hoffnungsvoll heran (12:14, 14:17, 18:20). „Vom Ergebnis her betrachtet, war es daher diesmal okay. Auch kämpferisch hat unsere Sieben, die zum 1. Mal in dieser Formation zusammengespielt hat, voll überzeugt und sich als Team gut präsentiert. Wir haben bis zuletzt auf Augenhöhe mitgespielt. In der entscheidenden Schlussphase haben wir aber leider einige gute Torchancen vergeben und uns einige technische Fehler geleistet. Sonst wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Da aber einige bisher noch wenig trainieren konnten und noch Trainingsrückstände haben, kommt es auch zu diesen Fehlern. Da sich aber alle voll hinein gekniet haben, bin ich mit der gezeigten Teamleistung zufrieden. Wichtig war auch, dass sich Vivian Dresel gegenüber dem Vortagsspiel in der Ersten deutlich verbessert zeigte, gut und torgefährlich spielte und sie bestimmt Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele in der Ersten tanken konnte“, resümierte HSV-Trainer Stefan Süßmilch, dem Teamleiterin Kerstin Schmähling wieder bei der Abwicklung der organisatorischen Dinge zur Seite stand.

Die HSV-Torschüzenbeste des Tages war Vivan Dresel, die fünfmal einnetzte und sich 2015/16 die Torjägerkrone der Verbandsliga erkämpfte. „Das hat sie auch erreicht, weil sie hinsichtlich der Trainingsteilnahme zu den Vorbildlichsten beider Teams gehört”, ergänzte der HSV-Coach, der in seinem Team mit Peggy Süß und Leah-Marie Hennig zwei nach einer Spielpause zurückgekehrte und mit Julie Placzek, Vanessa Spindler und Torhüterin Anna-Lea Schönherr, drei 16-jährige Spielerinnen hatte. Von den vorjährigen Stammspielerinnen waren nur Julia Kluge (Tor), Michelle Schmähling, Kristin Tippmann-Wendrock, Nikolett Pavel, Lena Müller dabei. Letztere spielte einen Tag vorher zudem in der HSV-Ersten.

HSV II: Julia Kluge, Anna-Lea Schönherr – Leah-Marie Hennig (2), Lena Müller (3), Michelle Schmähling (3/3), Kristin Tippmann-Wendrock (1), Vivian Dresel (5/2), Julie Placzek (1), Nikolett Pavel (1), Peggy Süß (1), Vanessa Spindler. (kgf)