Vorschau: Trainer gastiert an alter Wirkungsstätte

Erzgebirgerinnen geben in Elbflorenz Visitenkarte ab
Sachsenliga: USV TU Dresden – HSV 1956 Marienberg

Am 3. Spieltag der Sachsenliga muss unsere 1. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg als freiwilliger Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga in Dresden beim Neuling und spielstarken Tabellenfünften des Vorjahres (28:16 Pkt.), USV TU Dresden, antreten. Das klingt nach einer Favoritenrolle für uns. Durch den Neuaufbau und der Verjüngung unseres Teams, ist dies aber nicht relevant, sondern die USV-Sieben ist durch ihr Heimrecht sogar favorisiert. Die Spannung versprechende Partie, die 16:00 Uhr am kommenden Sonnabend in der EnergieVerbund Arena – Sportpark im Ostragehege angepfiffen wird, hat noch zusätzlich Brisanz. Denn unser Trainer Stefan Süßmilch, der in Dresden wohnt, gastiert erstmals mit einem generischen Team zu einem Punktspiel bei seinem ehemaligen Verein und somit an seiner ehemaligen langjährigen Wirkungsstätte. Mit den von ihm trainierten USV-TU-Frauenteams wurde er u.a. 2005 und 2006 Sachsenmeister. Letztmals betreute er in der Saison 2014/15 eine USV-Sieben. Danach wechselte er wieder zum HSV und übernahm die 2. Frauenmannschaft. Ab der neuen Saison ist er jetzt zusätzlich Trainer unserer Ersten, die er schon 2011 bis 2013 trainierte.

Die aktuelle TU-Sieben ist mit einem 26:25-Heimsieg gut gestartet, aber sie musste sich vergangene Woche bei Chemnitz II mit 25:28 geschlagen geben. Die Gastgeberinnen wollen diese Niederlage bestimmt vergessen machen und wieder in die Erfolgsspur finden, in die auch unsere Sieben gegen Rückmarsdorf erfreulicherweise gefunden hat. “Ich hoffe, dass ich viele alte Bekannte treffe und dass unsere Mannschaft ihre zuhause gezeigte sehr gute Leistung nun auch einmal auswärts bestätigt. Es kommt auch darauf an, ob wir dabei alle an Deck haben und es keine Besetzungsprobleme gibt. Wir wollen uns in jedem Fall so teuer wie möglich verkaufen”, gibt Stefan Süßmilch als Marschroute für das in dieser Konstellation bisher einmalige Spiel in seiner langen Trainertätigkeit bekannt.

Zweite testet nächsten Sachsenpokal-Gegner unserer Ersten
Verbandsliga West: Leipzig Mockau – HSV 1956 Marienberg II

Zu ihrem 2. Auswärtsspiel der neuen Saison in der Verbandsliga West gastiert unsere 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg am kommenden Sonntag (Anwurf 17:00 Uhr) in der Leipziger Rosenowsporthalle bei TuS Leipzig-Mockau.
Im Vorjahr gehörte Mockau lange Zeit zu den Medaillenkandidaten. Erst im Schlussspurt mussten sie passen, aber mit dem 5. Platz und 26:18 Punkten gehörten sie zu den Spitzenteams der Liga. Dazu zählen sie auch in diesem Jahr, obwohl sie mit einer unerwarteten Heimniederlage gegen den aktuellen Spitzenreiter TSG Schkeuditz (4:0 Pkt.) gestartet sind. Der TuS erkämpfte sich vergangene Woche beim spielstarken Vorjahresvierten Chemnitz III, der zuvor Rückmarsdorf II deklassiert hatte, einen wichtigen Punkt (26:26). Dieses Ergebnis spricht für die Spielstärke der Randleipzigerinnen, so dass den Bergstädterinnen wieder ein heißer Tanz bevorsteht. Im Vorjahr gab es in Mockau für unsere Zweite nichts zu holen und sie unterlag mit 21:26.
“Mockau ist eine sehr starke Sieben. Wir sind also gewarnt, zumal wir diesmal mit einer ganz anderen Mannschaft auflaufen werden. Leider haben wir auch wieder Besetzungsprobleme, weil zwei B-Jugendliche wegen einer Schulausfahrt verhindert sind. Ich hoffe, dass wieder einige von unseren anderen jungen Spielerinnen an beiden Tagen doppelt spielen und wir nicht ohne Wechselspielerinnen auflaufen müssen. Wir wollen trotzdem alles versuchen, um auf Augenhöhe mitzuhalten. Alle müssen jedoch wieder so aufspielen, wie sie es gegen Rückmarsdorf gezeigt haben”, blickt unser Trainer auf die nächste Herausforderung für sein Team voraus. Zudem testet unsere Zweite in dieser Partie den nächsten Gegner unserer Ersten, die im Sachsenpokalspiel der 2. Runde in Mockau antreten muss.

Erstes Auswärtsspiel für unsere weibliche Jugend B
Bezirksliga: SV Rotation Weißenborn II – HSV 1956 Marienberg

Nachdem unsere neu formierte weibliche Jugend B des HSV 1956 Marienberg ihr erstes Heim-Punktspiel in der 7-er Staffel der Bezirksliga Chemnitz gegen Neudorf/Döbeln dank einer sehr guten Teamleistung souverän und ungefährdet mit 26:13 gewonnen hat, gastieren die Jugendlichen am kommenden Sonntag beim SV Rotation Weißenborn II (Anwurf 13:00 Uhr). Die Zweite der Gastgeberinnen ist mit zwei Niederlagen gestartet, wobei sie auch gegen Neudorf/Döbeln deutlich verloren hat. Nach diesen Vergleichen betrachtet sollten die Bergstädterinnen um Trainer Stefan Süßmilch auch die Auswärtspartie in Weißenborn erfolgreich meistern können. Vorausgesetzt, sie knüpfen an die guten Vorwochen-Leistungen an, wobei sie aber auch noch bei der Chancenverwertung Reserven hatten. Daran müssen sie noch arbeiten, denn am 22.11.17 müssen sie gegen die 1. Mannschaft von Rotation Weißenborn, die in der Sachsenliga spielt, im Bezirkspokalspiel Farbe bekennen. Alle sechs Partien, die bis dahin anstehen, können genutzt werden, um sich zu festigen, um gegen den Sachsenligisten selbstbewusst auftreten zu können. Erneut werden einige B-Jugendliche am Wochenende doppelt in einer der beiden Frauenmannschaften spielen, so dass sie auch dabei zusätzliche Spielpraxis bekommen.

Auswärtsspiele für weibliche Jugend E II

Nachdem am vergangenen Wochenende das Heimspielturnier der weiblichen E-Jugend II kurzfristig abgesetzt werden musste, weil Chemnitz-Harthau keine spielfähige Mannschaft hatte, gehen die Mädchen am kommenden Sonntag (17.09.17) wieder auf Reisen. Die Mädchen um Trainerin Katrin Stahr gastieren dabei beim HV Grüna und spielen in der kleinen Grünaer Sporthalle (14 × 26 m) um 11:00 Uhr gegen den Oberlungwitzer SV und anschließend um 12:00 Uhr gegen den HV Grüna. Letzterer hat noch kein Spiel bestritten und Oberlungwitz musste wie das HSV-Team schon zwei Niederlagen einstecken. Da viele Teams auch mit Jungen spielen und unsere Sieben aber nur aus Mädchen besteht, so ist es für die Mädchen immer schwer zu punkten. (kgf)