F1: Auswärtssieg mit 30:25 beim HC Sachsen

Generalprobe für Pokalknüller gelungen
Sachsenliga: HC Sachsen-Neustadt-Sebnitz – HSV 1956 Marienberg 25:30 (Hz:11:16)

Ioana Anna-Maria Pocris (94) war mit 12 Treffern, davon 5 Siebenmeter, Torschützenbeste des HSV

Unserer 1. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg ist in ihrem Sachsenliga-Auswärtspunktspiel beim HC Sachsen Neustadt-Sebnitz mit einem 30:25 Sieg die Generalprobe für das am kommenden Sonnabend anstehende Viertelfinal-Sachsenpokalspiel gelungen. Bei diesem Pokalknüller treffen sie kurioserweise zuhause erneut auf den HC Sachsen, der sich dabei garantiert für die zwei Punktspielniederlagen revanchieren will.

Die Partie in Neustadt begannen beide Teams sehr zerfahren und nervös, wobei die Bergstädterinnen bis zum 2:3 (8.) zurücklagen. Erst nach dem 6:6 (14.) fanden sie in die Spur und setzten sich über eine 10:6 Führung bis zur Pause mit 16:11 ab. Dieser Vorsprung wurde danach behauptet (20:15/38.) und ausgebaut auf 23:15 (43.). Der HC, der unter großem Erfolgsdruck stand, konnte wieder etwas verkürzen (20:26/51.).

Als die Torschützenbeste des Tages, Ioana Anna-Maria Pocris (12/5T) das 27:20, die Nachwuchstalente Celina Uhlmann (4T) das 28:10 und die 16-jährige Emily Mehlhorn (3T) das 29:20 (54:05) erzielten, konnten sich die mitgereisten HSV-Fans und ihre Trommlergruppe, die ihr Team wieder bestens unterstützten, zurücklehnen. Zwei wichtige Punkte waren im Kasten, womit unsere Sieben auf den 3. Platz (20:12 Pkt.) vorgestoßen ist.

„ Es war eine ordentliche Teamleistung. Zumal wir leider wieder in neuer Formation spielen mussten. Stephanie Gaitzsch, die im Hinspiel immerhin 10 Tore erzielte, fehlte krankheitsbedingt. Das musste auch kompensiert werden. Nikolett Ludaniy hatte sich auf Grund unserer Personalnot erfreulicherweise bereiterklärt, mitzufahren. Für Torhüterin Laura Monse (Urlaub) kam Julia Kluge zu ihrem 1. Saisoneinsatz in unserer Ersten, wobei sie sich nach ihrer Einwechslung nach anfänglichen Unsicherheiten sehr gut steigerte und wie schon in unserer Zweiten sehr gut hielt. Auch Vivian Dresel (7/2T) hat heute wie befreit und sehr gut gespielt. Kristin Tippmann-Wendrock führte bis zur ihrem verletzungsbedingten Ausfall klug Regie. Hoffentlich ist die Verletzung (Gute Besserung!!) nicht so, wie befürchtet. Nur mit der Anfangs- und Schlussphase lief es nicht nach Wunsch. Erst haben wir einige Chancen vergeben und in den letzten Minuten haben wir einige vermeidbare Tore kassiert“, resümierte unser Trainer Stefan Süßmilch, der aber trotzdem mit seinem Team, das wieder sehr gut gekämpft und überwiegend gut gespielt hatte, sehr zufrieden war.

Für ihn und Lucie Hribova war es zudem ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn er trainierte den HC und Letztere spielte bei ihm dort vor einigen Jahren. Die Atmosphäre zwischen beiden Fanlagern und auf den Rängen war auch daher, trotz der Bedeutung der Partie, sehr gut. Auf dem Spielfeld schenkten sich aber beide Teams nichts.

Bilder vom Spiel

HSV I spielte mit:
Jessica Flemming/ Julia Kluge (Tor), Celina Uhlmann (4), Kristin Tippmann-Wendrock, Ioana Anna-Maria Pocris (12/5), Lena Müller, Lucie Hribova (3), Nikolett Ludaniy (1), Vivian Dresel (7/2), Emily Mehlhorn (3),

Karlgeorg Frank