F1: Sechs Tore Sieg im Spitzenspiel gegen Plauen/Oberlosa

Wichtiger 3-Punkte-Sieg unserer Ersten
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – SV Plauen-Oberlosa 04 26:20 (Hz:10:8)

Supporter Frank Reimann nach dem Sieg mit der gewohnten Abschlusszeremonie

Im Spitzenspiel Sachsenliga zwischen der 1. Mannschaft des HSV als Tabellendritter und dem Viertplatzierten SV Plauen-Oberlosa 04 gelang unserer Sieben mit dem 26:20 Erfolg ein wichtiger 3-Punkte-Sieg. Sollten beide Teams am Ende punktgleich sein, so wird der direkte Vergleich herangezogen. Der HSV liegt mit einem Tor (28:33/26:20) besser vorn. Mit 24:12 Zählern hat unsere Erste gegenüber Plauen (19:15 Pkt.) jetzt fünf Pluspunkte mehr, aber das ist noch keine Garantie für einen Medaillenplatz, zumal uns noch vier schwere Spieltage bevorstehen.

Bevor der 12. Saisonsieg mit der dabei üblichen Abschlusszeremonie von Frank Reimann bejubelt werden konnte, mussten sich unsere Damen mächtig ins Zeug legen. Denn nach gutem Start(3:1) verlief die sehenswerte Partei bis zum letztmaligen Gleichstand (8:8) sehr ausgeglichen. Die Gäste lagen zweimal mit 7:6 und 8:7 vorn. Zur Pause waren wir mit 10:8 knapp in Führung, die wir bis zum 15:10 ausbauten. Danach behaupteten wir die Führung bis zum Schluss.

Überzeugte zuletzt Torhüterin Jessica Flemming mit klasse Paraden und gab ihrem Team damit großen Rückhalt, so übernahm diesmal Laura Monse nach ihrer Einwechslung diesen Part. Leider konnte diesmal Nachwuchstalent Emily Mehlhorn auf Grund ihres Bänderrisses nicht mitspielen. Sie fällt zudem bedauerlicherweise bis Saisonende aus. Unser Kader hat sich damit verkleinert, zumal Dominika Kodajova, Julie Placzek und Michelle Schmähling ebenfalls noch verletzt sind. Allen Verletzten wünschen wir an dieser Stelle alles Gute und gute Besserung. Dass unsere beiden Frauenmannschaften trotzdem noch so gut platziert sind, ist eine sehr beachtliche Leistung aller zum Einsatz gekommenen Spielerinnen. Dafür kann man nur „den Hut ziehen“.

Das Duell der beiden Torjägerinnen Ioana Anna-Maria Pocris gegen Jasmin Heinz „gewann“ Ioana mit 13 :7 Toren. Auch der Kampf um die Torjägerinnenkrone der Liga wird bestimmt bis zuletzt spannend bleiben.

„Wir hätten den Sieg sicherer gestalten können, wenn wir unsere guten Torchancen besser genutzt hätten. Es war aber vor allem im Abwehrbereich eine sehr gute Teamleistung. Vor allem als die Gäste in den letzten 20 Minuten ihre Torhüterin herausgenommen hatten und in Überzahl gegen uns gespielt haben. Alle kämpften durchweg super. Dabei ragte unsere Spieldirigentin Kristin-Tippmann-Wendrock noch heraus. Sie setzte Ioana mit guten Anspielen in Szene und war auch läuferisch und athletisch ein Vorbild für alle jungen Spielerinnen. Was sie mit Laufbreitschaft und Einsatz gezeigt hat, war sehr gut. Es ist gut, wenn wir solche Spielerinnen in unserem Team haben“, meinte Trainer Stefan Süßmilch, der vor allem mit der Steigerung seines Teams nach der Pause und mit dem damit erreichten Sieg sehr zufrieden war.

Bilder vom Spiel

HSV I spielte mit:
Jessica Flemming/ Laura Monse (Tor), Stephanie Gaitzsch (3), Celina Uhlmann, Nikolett Ludaniy (4), Kristin Tippmann-Wendrock, Lucie Hribova (4), Ioana Anna-Maria Pocris (13/2), Lena Müller , Vivian Dresel (2), Frenzi Heft ,

Karlgeorg Frank