F2: Ungefährdeter 34:26 Heimsieg

HSV-Verbandsliga-Sieben überzeugte erneut
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – SV Plauen-Oberlosa II 34:26 (Hz. 19:14)

Bei ihrem nie gefährdeten und zudem unerwartet deutlichen 34:26 Heimsieg gegen den Tabellenvierten SV Oberlosa 04 II bot die 2. Frauenmannschaft als Sechstplatzierter eine sehr gute kämpferische und spielerische Leistung. Nur einmal (1:2) lag sie zurück und nur zweimal (1:/2:2) stand die gutklassige Partie Unentschieden. Danach war sie ständig in Führung und lag zur Pause mit 19:14 vorn. Auch danach erhöhten die HSV-Damen ihren Vorsprung kontinuierlich (23:15/ 35. /28:16/42.Min.) und setzten sich beim 30:19 (50.) endgültig spielentscheidend ab.

Das deutliche Ergebnis vermittelt den Eindruck, dass es ein leichter Sieg war, den die Zweite landen konnte. Die Gäste waren aber ein spielstarkes Team, das bis zuletzt um ein besseres Resultat leidenschaftlich kämpfte. Sie konnten nur so deutlich bezwungen werden, weil die Marienbergerinnen diesmal sehr wenige technische Fehler machten, ihre Torchancen nutzten und auch vorbildliches Abwehrverhalten zeigten.

Vivian Dresel wurde ihrer Rolle als aktuelle Torschützenbeste der Liga voll gerecht und erzielte 10/2 Tore. Auch Spieldirigentin Nikolett Ludaniy (7T), die 16-jährige Frenzi Heft (6T) und Routinier Sykle Sowa (5T) spielten sehr torgefährlich, wobei Letztere einige in akrobatischer Manier von Linksaußen erzielte. Aber auch alle anderen HSV-Spielerinnen gelangen sehenswerte Aktionen beim Abfangen der Bälle oder mit eigenen Treffern. Die Torhüterinnen Julia Kluge und Anna-Leah Schönherr gaben ihrem Team viel Rückhalt.

„Ich war mit der gebotenen Leistung meiner Mannschaft erneut sehr zufrieden. Alle haben sehr gut miteinander gespielt und vorbildlich gekämpft. Es waren zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt“, meinte HSV-Trainer Stefan Süßmilch, der sich darüber sehr freute.

Trotz aller Freude über den weiteren schönen Erfolg steht der Fortbestand der HSV-Zweiten wegen anhaltender Personalsorgen weiter auf wackligen Füßen. Die Suche nach Mitstreiterinnen geht also weiter. Wer also Interesse hat, sich der HSV-Zweiten anzuschließen und einmal höherklassig zu spielen, was im jetzigen Verein nicht möglich ist, der ist herzlich willkommen und kann jederzeit zu einem Schnuppertraining erscheinen.

Bilder vom Spiel

HSV II:
Julia Kluge (Tor) Anna-Lea Schönherr (1), Sylke Sowa (5), Frenzi Heft (6), Vivian Dresel (10/2), Celina Uhlmann (1), Nikolett Ludaniy (7), Lena Müller (4), Leah-Marie Hennig (1)

Karlgeorg Frank

Spieldirigentin Nikolett Ludaniy (11) gelangen 7 Tore und sehenwerte Aktionen