Info: Begeisterndes 22. Minihandball-Spielfest

22. Minihandball-Spielfest des HSV begeisterte wieder
Grundschule Lauterbach verteidigt Wanderpokal des HSV 1956 Marienberg

Lauterbach drehte den Spieß um und kann den Pokal für ein Jahr mitnehmen

Das 22. Handball-Minispielfest des HSV 1956 Marienberg für Grundschulen, das am vergangenen Sonnabend stattfand, sorgte für sehr viel Spaß, Freude und große Begeisterung bei den Aktiven der fünf Handballteams. Das war der schönste „Lohn“ für Organisationsleiterin Dana Dresel und ihr großes Helfer-Team. Ohne das engagierte Mitwirken vieler Helfer und Helferinnen wäre so ein Handball-Minispielfest, das zudem in dieser Art und Weise und dem Umfang bisher einmalig im Erzgebirgskreis ist, nicht möglich, durchzuführen. Auch viele Sponsoren und Institutionen unterstützten das Spielfest erfreulicherweise mit Sach- oder Geldspenden, so dass es kleine Preise beim Wissenstest gab. Die drei besten Teams erhielten Medaillen, alle Aktiven Urkunden und kleine Geschenke.

Der Vorstand des HSV bedankt sich recht herzlich bei allen, die den Verein bei dieser schönen und abwechslungsreichen Freizeitbeschäftigung für Kinder in unterschiedlichster Form unterstützt haben. Wie immer wurde das diesmal unter dem Motto „Olympia“ stehende Spielfest mit einem von Orga-Chefin Dana Dresel eigens entwickelten, vielfältig und freudvollem Erwärmungsspiel für alle Teilnehmer eröffnet. Anschließend begannen die sehr ausgeglichen und spannend verlaufenen Handballspiele, die auf zwei Spielfeldern stattfanden.

Mit viel Feuereifer und großem Einsatz waren die Kinder dabei. Sie fieberten auf den Auswechselbänken wie auch ihre Angehörigen mit und bejubelten und beklatschten die Aktionen der Torhüter (innen) und die erzielten Tore. Die Stimmung war super. Es gab aber auch Treffer und Aktionen, die normalerweise nicht gelten würden, weil von den Schiedsrichtern des HSV die Handballregeln, insbesondere die Tipp- und Schrittfehler sehr kulant ausgelegt wurden. Manche Ergebnisse wären daher auch manchmal anders ausgefallen. Viele Spiele wurden erst in den letzten Minuten entschieden.

Im Vordergrund der Spielfeste stehen aber nicht die Platzierungen und der Kampf um den begehrten Wanderpokal des HSV, sondern dass alle Kinder Spaß und Freude hatten. Zudem soll dabei bei den Mädchen, die noch nicht beim HSV aktiv spielen, die Lust für das Handballspiel und für das Mitwirken in den HSV-Teams geweckt werden. Nach dem Vorrundenturnier, das am 02.12 17 stattfand, führte die GS Pobershau vor der GS Lauterbach. Diesmal drehte die GS Lauterbach den Spieß um, besiegte Pobershau knapp mit 6:5 und gewann auch alle anderen Spiele des Tages. Da Letztere nur 5:5 gegen den Turnierletzten, die GS Herzog-Heinrich spielte, gewann Pokalverteidiger GS Lauterbach vor Pobershau die Gesamtwertung und konnte den Wanderpokal für ein Jahr mitnehmen. Die Bronzemedaille musste in einem spannenden Siebenmeterwerfen zwischen der GS Großrückerswalde und der GS Wolkenstein ausgespielt werden, wobei Erstere erfolgreich war. Beide hatten nach zwei Spieltagen jeweils 6 Punkte.

„Dank sehr vieler Helfer unseres Vereins und einiger Nichtmitglieder verlief alles bei der Vorbereitung und dem Turnierverlauf reibungslos. Dazu zählten der Auf- und Abbau der Stationen in der Halle und die Versorgung mit Speisen und Getränken (u.a. der LAWA Hefeknödelspezialitäten GmbH).“, resümierte die am Ende erleichtert und sehr zufrieden wirkende Orga-Leiterin Dana Dresel. Sie fungierte zusätzlich als Betreuerin der GS Pobershau. Mit einer würdigen Siegerehrung beendete sie das 22. Mini-Handballspielfest. Dabei erhielten von ihr alle Mädchen Hinweise über die Trainingszeiten der HSV-Minis. Zudem bedankte sie sich bei allen, die am erfolgreichem Gelingen des Turnieres mitgeholfen haben.

Stand nach zwei Turnieren:
1. GS Lauterbach (14:6 Pkt.)
2. GS Pobershau (13:7)
3. GS Großrückerswalde (6:14)
4. GS Wolkenstein (6:14)
5. GS Herzog Heinrich Marienberg (1:19)

Die Ergebnisse am 2.Spieltag:
Lauterbach – H. Heinrich (11:5), – Pobershau (6:5), – Wolkenstein (8:5), – Großrückerswalde (7:3), Pobershau – H-Heinrich (5:5), – Wolkenstein (10:7), – Großrückerswalde (8:5),
Großrückerswalde – H-Heinrich (8:3), -Wolkenstein (7:9),
Wolkenstein- H-Heinrich (8:6),

Karlgeorg Frank