Sachsenpokal-Halbfinalspiel für unsere Erste

Gelingt zum 2. Mal der Einzug ins Finale?
Sachsenpokal-Halbfinale: HV Chemnitz II – HSV 1956 Marienberg

Die Abwehr der Chemnitzerinnen steht zum Teil felsenfest. Beim Punktspiel in Chemnitz versuchte sich Kristin Tippmann-Wendrock durchzusetzen.

Der 1. Mannschaft des HSV stehen an den beiden nächsten Wochenenden zwei bedeutungsvolle Partien bevor. Zuerst gastiert das Team am kommenden Sonntag (08.04.18) zum Sachsenpokal-Halbfinale beim spielstarken Liga-Konkurrenten HV Chemnitz II. Eine Woche später empfangen die HSV-Damen am 14. April den Sachsenliga-Spitzenreiter, die HSG Neudorf/Döbeln.

Bei der Partie beim HV Chemnitz II (Anwurf 13:30 Uhr/Sachsenhalle Chemnitz) hat die HSV-Mannschaft die Chance, zum 2. Mal den Einzug in ein Sachsenpokal-Finale zu schaffen. Zum 6. Mal bestreitet dabei eine Marienberger Frauenmannschaft ein Sachsenpokal-Halbfinale. Nur einmal stand sie in der Saison 2009/10 in einem Finale. Dabei gewannen unsere Damen um ihren damaligen Trainer Lutz Günther den begehrten Pokal durch einen 20:16 Sieg gegen den favorisierten SHV Oschatz. Vom damaligen Pokalsieger sind nur Kristin Tippmann-Wendrock und Sylke Sowa bei uns noch aktiv, wobei Erstere zum Sachsenliga- und Letztere zum Verbandsligateam gehört. Beide könnten im Halbfinalspiel in Chemnitz auflaufen, weil unsere Zweite nicht am Pokalwettbewerb teilnimmt.

Das zuletzt stattgefundene Punktspiel zwischen unserer Ersten und dem HV C II endete 22:22. Dabei bestätigte die HV-Zweite ihre Spielstärke, die sie schon bei ihrem 35:26 Hinspielsieg eindrucksvoll nachgewiesen hatte. Auch beim dritten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison wird mit einem bis zuletzt hart umkämpften und spannenden Spiel zu rechnen sein. „Wir wollen wie immer gewinnen. Dieses Ziel streben wir immer an und dies ist unser Anspruch. Dass es diesmal besonders schwer wird ist uns allen bewusst. Zumal wir im Punktspiel in Chemnitz ganz schlecht ausgesehen haben. Wir haben aber nichts zu verlieren und wollen es diesmal besser machen. Sehr wichtig ist, dass ich auf alle Spielerinnen zurückgreifen kann und es keine kurzfristigen Ausfälle gibt. Mal sehen, was dabei herauskommt“, blickt unser Trainer Stefan Süßmilch auf das Sachsenpokal-Bezirksderby voraus. Er hofft, dass viele unserer Fans nach Chemnitz fahren und seiner Sieben bei dem Pokalknüller den notwendigen Rückhalt geben. Im anderen Halbfinale treffen einen Tag vorher der HV Chemnitz III (2. der Verbandsliga) und der Sachsenliga-Tabellenführer, die HSG Neudorf/Döbeln aufeinander.

Gelingt unserer weiblichen B-Jugend der Einzug ins Bezirkspokalfinale?
Bezirkspokal-Halbfinale, wB: TSV Penig – HSV 1956 Marienberg

Nachdem die weibliche B-Jugend des HSV um Trainer Stefan Süßmilch zuletzt beim SV Plauen-Oberlosa 04 mit 29:32 knapp verloren hat, haben unsere Jugendlichen nur noch einen Punkt Vorsprung als Bezirksliga-Spitzenreiter vor Plauen. Unsere Mädchen müssen die beiden letzten Punktspiele gegen Weißenborn (H) und Rottluff (A) unbedingt gewinnen, um aus eigener Kraft Bezirksmeister zu werden. Vorher steht aber für die Jugendlichen am kommenden Sonnabend das Bezirkspokal-Halbfinalspiel beim TSV Penig (Anwurf 14:00 Uhr) auf dem Plan. Nach der Papierform betrachtet, sind unsere Bergstädterinnen als Spitzenreiter beim Tabellenletzten in einer klaren Favoritenrolle. Da aber mit Julie Placzek (verletzt) und Frenzi Heft (krank) und Sophie Heinrich (privat verhindert) drei wichtige Leistungsträgerinnen fehlen, wird es kein Spaziergang werden, wie es nach dem Tabellenstand zu vermuten wäre. Alle anderen Spielerinnen sind daher voll gefordert, um den angestrebten Einzug ins Bezirkspokalfinale zu realisieren. Mit der HSG Rottluff/Lok Chemnitz steht ein Finalist schon fest.

Karlgeorg Frank