Vorschau: HSV empfängt Tabellenführer

HSV-Damen empfangen Sachsenliga-Tabellenführer
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – HSG Neudorf/Döbeln

Ioana Anna-Maria Pocris (94) war mit 9 Treffern Torschützenbeste beim Hinspielsieg in Döbeln

Die Sachsenmeisterschaft geht in die entscheidende Phase und könnte am vorletzten Spieltag kommendes Wochenende bereits entschieden werden. Zu einem Spitzenspiel empfängt die 1. Frauenmannschaft des HSV als derzeitiger Drittplatzierter (27:13Pkt.) am Sonnabend (Anwurf 17:30 Uhr) den Tabellenführer HSG Neudorf /Döbeln (31:9 Pkt.). Beide Teams sind vorige Woche im Sachsenpokal-Halbfinale überraschend gescheitert. Sie können sich daher nach diesen herben Enttäuschungen voll auf das Meisterschaftsgeschehen konzentrieren.

Die HSV-Damen sind durch den Sieg der Rückmarsdorfer im Nachholepunktspiel beim HV Chemnitz II vom 2. auf den 3. Platz verdrängt worden. Der HV C hat damit keine Medaillenchance mehr. Rückmarsdorf (28:12 Pkt.) hat aber ihre Meisterschaftschance erhalten, wozu sie aber Schrittmacherdienste benötigt. Sollte sie beim Viertplatzierten (25:15 Pkt.), SV Plauen-Oberlosa 04 gewinnen und der Spitzenreiter beim HSV verlieren, dann würde erst am letzten Spieltag die Meisterschaftsentscheidung zwischen Döbeln und Rückmarsdorf fallen. Wenn jedoch Rückmarsdorf verliert und die Bergstädterinnen gewinnen, dann wird der Titel zwischen Marienberg und Döbeln am letzten Spieltag entschieden, wobei beide auswärts ran müssen. Wenn aber der Liga-Krösus in Marienberg gewinnt, dann ist die HSG Neudorf/Döbeln neuer Sachsenmeister. Dann haben nur Rückmarsdorf, Marienberg, Plauen und die TU USV Dresden noch Medaillenchancen.

Jetzt steht aber erst einmal ein spannender Spieltag auf dem Programm. „Wir wollen die Saison und unser letztes Heimspiel gut abschließen. Daher wollen wir den Spitzenreiter voll fordern, paroli bieten und das Spiel möglichst gewinnen,“ gibt HSV-Trainer Stefan Süßmilch seine Zielstellung bekannt. Wobei er aber entspannt auf das Match blicken kann, denn, egal wie es ausgeht, so hat er mit seinem oftmals von Ausfällen arg gebeuteltem und fast ständig umformiertem Team die Zielstellung der Saison, sicherer Mittelfeldplatz bereits übertroffen. Denn mit dem jetzt schon gesicherten 4. Platz kämpft die HSV-Sieben sogar noch um einen Medaillenplatz. Allein das ist sehr beachtlich, wofür sich alle Beteiligten schon jetzt den Dank und die Anerkennung des HSV-Vorstandes und seiner Fans verdient haben. Die HSV-Fans und die Handballfreunde des Marienberger Umlandes sollten sich das bestimmt hart umkämpfte Spitzenspiel nicht entgehen lassen. Zumal es als Dank für ihre sehr gute Unterstützung während der Saison für sie Freibier gibt.

HSV-Zweite empfängt Tabellennachbarn
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – DHfK Leipzig

Während es in der Sachsenliga für die HSV-Erste noch um Medaillenplätze geht, kann die 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg als Sechster der Verbandsliga (21:19 Pkt.) die beiden letzten Spiele der Saison 2017/18 ganz locker und unbeschwert angehen. Am kommenden Sonnabend empfängt sie in ihrem letzten Heimspiel mit der Sieben der DHfK Leipzig ein Team eines der erfolgreichsten Vereine Deutschlands. Die Gäste sind Siebter (15:25 Pkt.) und sollten ebenfalls unbeschwert aufspielen können. Vorausgesetzt, dass wie eigentlich geplant, nur zwei Teams absteigen müssen.

Um den Klassenerhalt kämpfen noch Turbine Leipzig, der Leipziger SV Südwest, die TSG Schkeuditz und Lok Wurzen. Hinter dem neuen Meister SV Schneeberg kämpfen der HV C III, Mockau und Mölkau um die Silber und Bronzemedaillen. „Wir werden ebenfalls versuchen, das letzte Heimspiel der Saison zu gewinnen. Wenn wir keine unerwarteten Ausfälle haben, sollten wir dabei noch einmal unseren Fans eine gute spielerischen Leistung bieten können“, blickt der HSV-Trainer Stefan Süßmilch sehr entspannt auf die Partie voraus. Denn egal, wie sie endet, der 6. Platz steht ja schon fest.

LIVETICKER

Hochwichtige Partie für weibliche B-Jugend
Bezirksliga weibl. B: HSV 1956 Marienberg – SV Rotation Weißenborn II

Nachdem unsere weibliche B-Jugend um Trainer Stefan Süßmilch am vergangenen Wochenende
mit einem 23:10 Sieg bei der TSV Penig der Einzug ins Bezirkspokalfinale gelungen ist, fällt die Meisterschaftsentscheidung in der Bezirksliga an den nächsten beiden Wochenenden. Am kommenden Sonnabend empfangen unsere B-Jugendlichen als Tabellenzweiter (Anwurf 13.30 Uhr/ Sporthalle „Am Goldkindstein“) das Team vom SV Rotation Weißenborn II, das Fünftplatzierter ist.

Unsere Sieben um Trainer Stefan Süßmilch muss dabei unbedingt gewinnen, um sich die Meisterschaftschance zu erhalten. Sollten die B-Jugendlichen diese hochwichtige Partie gewinnen, fällt am nächsten Sonntag in Chemnitz gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz die Entscheidung, wobei die Bergstädterinnen ebenfalls einen Sieg brauchen, um Bezirksmeister zu werden. Für Spannung ist also hier bis zuletzt gesorgt.

Weibliche E-Jugend gastiert in Plauen

Am kommenden Sonntag finden die Platzierungsspiele der weiblichen Jugend E in Plauen in der Kurt Helbig-Sporthalle statt. Dabei spielen unsere Mädchen um Trainerin Katrin Stahr 10:00 Uhr gegen den SV 04 Plauen Oberlosa und 11:50 Uhr gegen die MSG Zwickau. Für unsere Sieben ist es wichtig, gegen Plauen zu gewinnen, damit wir die Chance erhalten, an der Bestenermittlung des HVS teilzunehmen.

Karlgeorg Frank