Verein: Saisonrückblick 2017/2018

Drittbeste Saison in der Marienberger Handballgeschichte
HSV erkämpft vier Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen

Die Saison 2017/18 ist für acht Teams des HSV bereits wieder Geschichte. Rückblickend können sie dabei auf Erreichung ihrer Meisterschaftsziele und auf unerwartete beachtliche und sehr erfreuliche Ergebnisse verweisen. Von unseren zwei Frauen- und den sechs Nachwuchsteams wurden vier Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen erkämpft.

Das total neu formierte Aushängeschild des Vereins, die 1. Frauen-Sieben, belegte in der Sachsenliga mit beachtlichen 31:13 Punkten den 3. Platz. Sie war damit als einziger Vertreter des Erzgebirgskreises in der höchsten Spielklasse Sachsens das beste Frauenteam des Landkreises. Mit Ioana Anna-Maria Pocris stellte wir die Torschützenbeste (163T in 20 Spielen). Das ebenfalls neu formierte 2. Frauenteam wurde Sechster in der Verbandsliga St. West und erreichte sicher den angestrebten Klassenerhalt. Diese Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, weil sie mit einem Minikader für beide Teams erreicht wurden. Vier Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen (davon fünf 16-jährige B-Jugendliche) bestritten die Saison der Frauenmannschaften.

Außerdem mussten viele unter 21-jährige oftmals zwei Spiele an einem Tag bestreiten. Leider gab es auch viele Verletzte, so dass es manchmal keine oder nur sehr wenige Auswechselspielerinnen gab.

Trainer Stefan Süßmilch hatte ebenfalls ein riesiges Pensum zu bestreiten. Er trainierte und betreute beide Damenteams sowie die weibliche B-Jugend. Im Training wurde er einmal wöchentlich vom Torhüterinnen-ÜL Frank Reimann unterstützt. Bei den organisatorischen Dingen (Spielformulare, technische Beratung mit SR) halfen ihn die drei Teamleiterinnen Silke Heft, Kerstin Schmähling und Andrea Placzek.

Die weibliche B-Jugend des HSV konnte trotz vieler verletzungsbedingter Ausfälle Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger werden. Den Bezirkspokal gewann auch die weibliche C-Jugend um Trainer Thomas Ehnert. Sie holte sich in der Meisterschaft Bronze im Spielkreis Zwickau. Einige C-Mädchen spielten zusätzlich in der B-Jugend.

Für die von Thomas trainierte weibl. D-Jugend war es noch ein Erfolg, dass sie die Rote Laterne in der kleinen Bezirksligastaffel abgeben konnte. Die weibliche E-Jugend von Trainerin Katrin Stahr und Co-Trainerin Julia Kluge erkämpfte sich den Bezirkspokal, gewann Silber in der Bezirksmeisterschaft und hatte sich für die Bestenermittlung Sachsens qualifiziert. Die 2. weibliche Kreisliga-E-Jugend um Trainer Thomas Liebscher wurde Zehnter. Das jüngste Team, die weibliche Jugend F (Minis), belegte in der Kreisliga Mittelsachsen den 4. Platz. Verantwortlich dafür war das Übungsleiterinnen-Quartett Dana Dresel, Barbara Schade, Annette Oehme und Isabell Tinney. Beide Teams erreichten das von ihnen Erhoffte.

Mit den sieben Podestplätzen war der HSV der erfolgreichste Frauenhandballverein des Erzgebirgskreises. Im Regierungsbezirk Chemnitz gehört das Erreichte mit zu den Besten. Die vergangene Saison war statistisch gesehen die drittbeste in der 62-jährigen Marienberger Handballgeschichte.

„Dies konnte nur erreicht werden, dank der wiederholt engagierten Mitarbeit und des persönlichen Einsatzes unserer Vorstands- und Vereinsmitglieder, unserer Helfer, Unterstützer, der finanziellen Unterstützung unserer Sponsoren und verschiedener Institutionen und der Medien. Im Namen unseres Vorstandes danke ich allen (!!), die in irgendeiner Art und Weise ihren Beitrag an den schönen Erfolgen der Saison 2017/18 geleistet haben. Sie können sich alle mit uns freuen und auf das Erreichte stolz sein. Denn es war wieder ein gelungenes Gemeinschaftswerk Vieler, das es gilt, auch in der kommenden Saison erneut anzustreben “, resümierte der darüber zufriedene HSV-Präsident Karlgeorg Frank.

Karlgeorg Frank