Vorschau: Erste gastiert beim Oberligaabsteiger

Unsere Erste gastiert beim favorisierten Oberligaabsteiger
Sachsenliga: HC Rödertal II – HSV 1956 Marienberg

Am 4. Spieltag der Handball-Sachsenliga der Frauen gastiert unsere 1. Mannschaft des HSV 1956 Marienberg am kommenden Sonntag (23.09.) als Tabellenzehnter (2:4 Pkt.) beim Oberliga-Absteiger und aktuellen Spitzenreiter HC Rödertal II. (Anwurf 16:00Uhr/ SH Grossröhrsdorf) Die Zweiliga-Reserve der Rödertalbienen um den langjährigen, ehemaligen Landestrainer Sachsens, Steffen Wohlrab ist mit zwei Auswärtssiegen (30:20 beim HC L II und 32:21 beim SV 04 Plauen-Oberlosa) super in die neue Saison gestartet. Sie werden daher garantiert alles versuchen, um bei ihrem 1. Heimspiel gegen unsere Sieben erfolgreich zu sein.

Zumal sie den Wiederaufstieg als Meisterschaftsziel ausgegeben haben. Mit Veronika Parthova treffen einige Marienbergerinnen dabei wieder auf eine ehemalige Spielerin, die 2016/17 noch mit ihnen spielte. „Es wird wieder ein ganz schweres Wochenende für unsere Spielerinnen. Einige werden an beiden Tagen wieder spielen müssen. Gegen die Rödertalbienen sind wir klarer Außenseiter. Wir werden uns aber nicht kampflos ergeben und werden versuchen, um in unserer Außenseiterrolle das Beste daraus zu machen. Sylke Sowa fehlt noch einmal, aber Ioana Anna-Maria Pocris ist wieder dabei. Ich hoffe, dass einige Spielerinnen, die zuletzt fehlten, wieder einsatzfähig sind, so dass nicht wieder so viele wie vergangene Woche doppelt ran müssen“, blickt unser Dresdner HSV-Trainer Stefan Süßmilch auf die Partie in seiner näheren Heimat voraus.

Diesmal spielt seine Erste aber einen Tag nach der Zweiten. Daher könnte es auch wieder an nachlassenden Kräften liegen, wenn sie beim HC R nicht auf Augenhöhe mitspielen können, wozu sie aber im Vollbesitz der Kräfte und in Normalform spielend, in der Lage sind. Die Fehlerquote muss aber gering gehalten werden und man darf dem Gegner keine leichten Tore gestatten. Mit einem Punktgewinn oder einem Sieg könnte unsere Erste ihrem Trainer ein schönes nachträgliches Geschenk zu seinem 65. Geburtstag machen, den er am vergangenen Mittwoch hatte. (Herzlichen Glückwunsch) Das sollte doch seinem Team als zusätzlicher Ansporn dienen.

Egal, wie seine beiden Teams sportlich abschließen, haben sich alle Spielerinnen für ihren vorbildlichen und aufwendigen Einsatz beim Training und bei den kräftezehrenden zeitaufwendigen Wettkämpfen, wobei sie oftmals sogar rüde gefoult und mit Schmerzen weiterspielen müssen, ein großes Lob und den Dank unseres Vorstandes redlich verdient. Auch wenn Mängel und Fehler im Spielablauf oftmals kritisiert werden, damit sie beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr passieren, so versuchen unsere Amateursport-Handballerinnen immer mit großem körperlichem Einsatz sehr gute Leistungen zu zeigen, die aber selbst Profis im Handball oder anderen Ballsportarten nicht immer gelingen.

Daher haben es unsere Spielerinnen auch bei Niederlagen immer verdient, dass sie von ihren Fans mit aufmunterndem Beifall und Applaus bedacht werden, so wie es zuletzt geschehen ist. Zudem haben wir die jüngsten Frauenmannschaften, die jemals für Marienberg und zudem mit einem sehr kleinen Kader am Spielbetrieb auf Landesebene Sachsens teilnahmen.

HSV-Zweite reist zum heimstarken TuS Leipzig Mockau
Verbandsliga: TuS Leipzig Mockau – HSV 1956 Marienberg II

Auch unsere 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg steht am kommenden Sonnabend erneut vor einer sehr schweren Auswärtsaufgabe. Als Tabellenvierter (4:2 Pkt.) der Verbandsliga St. West gastieren die Bergstädterinnen beim heimstarken Vorjahres-Vizemeister TuS Leipzig-Mockau (Anwurf 18:00Uhr) in Leipzig in der Rosenow Sporthalle).

Die Gastgeberinnen sind aktuell zwar nur Achter (2:4 Pkt.), weil sie überraschend bei Turbine Leipzig (24:26) aber achtbar beim aktuellen Drittplatzierten 22:26 verloren haben. Vergangene Woche haben sie aber beim SV 04 Plauen-Oberlosa II, bei dem unsere Zweite mit 25:33 zuletzt verloren hatte, stark aufgetrumpft und mit 32:23 gewonnen. Auch das zeigt, dass die Trauben für die Erzgebirgerinnen hoch hängen. Zumal in Leipzig keine Haftmittel benutzt werden dürfen und die Fans dort immer ihr Team sehr lautstark unterstützen. „Wir sind auch hier klarer Außenseiter. Ich hoffe, dass ich einigen einen Doppeleinsatz ersparen kann. Vorausgesetzt, es gibt keine unerwarteten Ausfälle .Wir werden trotzdem versuchen, den spielstarken Gegner so gut wie möglich Paroli zu bieten. Ob uns das gelingt, werden wir sehen“, meint unser Trainer Stefan Süßmilch

Sieglose Teams treffen aufeinander
Kreisliga weibliche Jugend C: Geringswalder HV – HSV 1956 Marienberg wJC

Die beiden nach 2 Spieltagen noch Pluspunkt losen weiblichen C-Jugendmannschaften des Geringswalder SV und des HSV 1956 Marienberg (je 0:4 Pkt) stehen sich im Kreisligapunktspiel der SKL Zwickau St.1 am kommenden Sonntag in der Sportarena „Arche“ in Hausdorf (Anwurf 15:00 Uhr) gegenüber. Unsere Mädchen um Trainer Thomas Ehnert könnten ihren ersten Sieg landen, wenn sie an die guten Leistungen des Pokalspiels bei der SG Zschorlau /Schneeberg anknüpfen könnten. Diese Partie hatten sie zwar mit 25:28 verloren, wobei die aber dem Favoriten alles abverlangt haben. Auch bei der knappen 16:19 Niederlage beim HV Oederan war unsere Sieben einem Punktgewinn nahe.

Unsere weibl. B-Jugend hat die 1. Hürde im Bezirkspokalwettbewerb genommen

Die nur für den Pokalwettbewerb gemeldete weibliche B-Jugend des HSV 1956 Marienberg, die auch aus Spielerinnen der C-Jugend besteht, gewann nach großem Kampf das Bezirkspokalspiel der 1. R. gegen den Burgstädter HC mit 19:16. Unsere ersatzgeschwächt angetretenen Mädchen um Trainer Thomas Ehnert führten dabei immer und zur Pause schon mit 11:6. Sieben Minuten vor Schluss kamen die Gäste aber gefährlich zum 17:16 heran und das spannende Pokalspiel stand auf der Kippe. Die herausragend spielende und beste Torschützin des Tages (13 Tore!!), Lisa Rohrlapper, stellte mit zwei Toren den umjubelten Sieg sicher, während Torhüterin Lisa Drechsel sich auch nicht überwinden liess und gute Paraden zeigte. Alle Mädchen haben leidenschaftlich gekämpft und gute spielerische Aktionen und eine gute Teamleistung gezeigt.

Karlgeorg Frank