F1: Erst zweite Halbzeit brachte Rödertal auf die Siegerstraße

Aktuellen Spitzenreiter lange voll gefordert
Sachsenliga: HC Rödertal II – HSV 1956 Marienberg 28:24 (Hz.11:11)

Beim aktuellen Spitzenreiter der Sachsenliga, der Zweitliga-Reserve des HC Rödertal,
musste sich die 1. Frauenmannschaft des HSV um Trainer Stefan Süßmilch leider mit 24:28 geschlagen geben. Die HCR-Zweite behält damit ihre weiße Weste (6:0Pkt.) und ist neben dem SV Schneeberg (4:0 Pkt) in der Liga noch ohne Minuspunkt.

Die Bergstädterinnen sind jetzt Tabellenzehnter (2:6 Pkt.). Bevor dies feststand, wurde der selbst ernannte favorisierte Aufstiegskandidat von unserer Sieben lange Zeit voll gefordert. Beim 10:10 (27.) stand es zum 8. Mal Unentschieden und bis dahin hatten die Marienbergerinnen immer mit bis zu drei Toren geführt. Ihre beste Phase war als sie mit 9:6 (19.) hoffnungsvoll vorn lagen. Erstmals führten die Rödertalbienen beim 11:10, dem der 11:11 Pausenstand folgte.

Auch nach der Halbzeit sah es bei der 13:11 Führung für die Gäste hoffnungsvoll aus. Als es in der Folge beim 18:18 (45.) zum 6. Mal Remis stand und beide Teams sich in den Führungen abwechselten, setzten die Bienen ihre entscheidenden und lähmenden „Stiche“. Die folgende sechsminütige Ladehemmung unserer Offensivabteilung nutzte die HC-R-Sieben gnadenlos aus und zog spielvorentscheidend mit 26:18 (51.) davon. Dabei wurde die sich im Abschlusstraining verletzte Torjägerin Vivian Dresel (Gute Besserung!!) schmerzlich vermisst. Der HSV-Coach hatte wieder mit Besetzungssorgen zu kämpfen. Ihm stand nur eine Torhüterin und eine Feldspielerin auf der Auswechselbank zur Verfügung. Von den sieben Feldspielerinnen mussten vier einen Tag vorher in der Zweiten voll durchspielen.

„Unter diesen schlechten Voraussetzungen haben sie das Beste daraus gemacht. Wir haben bis auf die kurze Schwächephase ordentlich mitgehalten und uns auch am Ende nicht aufgegeben, sondern konnten die Niederlage in Grenzen halten. Ich hoffe, dass wir diese Woche wieder einige Spielerinnen dabei haben, die uns diesmal fehlten“, meinte der besorgte Trainer zurück- und vorausblickend. Die Torschützenbesten waren beim HSV Ioana Anna-Maria Pocris (7/3) und Isabel Wolff (7) beim HC Rödertal.

Der HSV spielte mit:
Nadine Werner, Laura Monse (beide Tor), Stephanie Gaitzsch (5), Kristin Tippmann-Wendrock (1), Lena Müller (2), Ioana Anna-Maria Pocris (7/3), Nadine Seidel, Leonie Tinney (2), Emily Mehlhorn (4),

Karlgeorg Frank