F2: Verbandsliga Neuling aus Zwönitz sicher bezwungen

HSV-Zweite gewinnt Verbandsliga-Erzgebirgskreis-Derby
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – Zwönitzer HSV 1928 (24:18)

Mit sieben Treffern präsentierte sich Emily Mehlhorn (33) gegen den Zwönitzer HSV als Torschützenbeste des HSV.

Einen nach dem Spielverlauf betrachteten verdienten 24:18 Heimsieg landete die 2. Frauenmannschaft des HSV im Verbandsliga-Erzgebirgskreis-Derby gegen den Liga-Neuling, den Zwönitzer HSV 1928. Die HSV-Sieben lag nach sehr gutem Start (3:0/7.) gegen die Gäste durchweg mit 1 – 5 Toren ((3:2 /8:3/ 14:9/17:12) in Führung. Trotzdem mussten sich die Bergstädterinnen den 3. Heimsieg in Folge schwer erkämpfen. Die Zwönitzerinnen gaben niemals auf und stemmten sich leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage.

Sie kamen nach dem 12:9 Pausenstand zweimal (14:12,36.; 18:16,49.) gefährlich heran. Zu diesem Zeitpunkt stand das sehenswerte Derby auf der Kippe. Mehr ließ die diesmal ohne Besetzungssorgen spielende neu formierte Sachsenliga-Reserve nicht zu. Mit Sylke Sowa, Michelle Schmähling, Vivian Dresel, Celina Uhlmann und Peggy Süß hatte unser Trainer Stefan Süßmilch Spielerinnen dabei, die ihm zuletzt aus verschieden Gründen fehlten.

Die Torschützenbeste des Tages, Emily Mehlhorn (7/4), verwandelte einen Strafwurf zum 19:16 und die einsatzstark spielende Nadine Seidel (4T) erhöhte auf 20:16 (52.). Nach dem 20:17 erzielte Peggy Süß – die erstmals wieder dabei war und die dankenswerterweise aushalf – das vorentscheidende (21:17/55:15 Min.) Tor. E. Mehlhorn landete den spielentscheidenden Treffer (22:17/57.).

„Von der Einstellung und der Motivation war es ein schlechtes Spiel von uns. Das Anfeuern und Mitfiebern von außen und im Spiel hat mir gefehlt. Mir kam es so vor, dass einige meinten, wir spielen das Ding runter und werden schon gewinnen. Es wurde leider nur das notwendigste gemacht. Wenn wir gegen Chemnitz so spielen, dann gibt’s eine Klatsche. Obwohl wir durchaus gute Aktionen gezeigt haben, kam auch nach dem wichtigen Sieg kaum Freude auf. Das müssen wir verbessern. Wir haben uns schon anders präsentiert. Julia Kluge hielt uns in der 1. Halbzeit allein mit ihren vier gehaltenen Siebenmetern im Spiel. Die 2. Torhüterin, Anna-Lea Schönherr, wurde wie vereinbart nach der Pause eingewechselt. Sie hat ihre Sache gut gemacht und sammelte wieder Spielpraxis. Es war ein mühseliger, aber sehr wichtiger Arbeitssieg“, resümierte der HSV-Coach. Mit dem Punkte- und Tabellenstand (7:3 Pkt./3.Platz), mit dem es jetzt in die Spielpause geht, ist er allerdings sehr zufrieden.

Bilder vom Spiel

HSV II spielte mit:
Anna-Lea Schönherr (Tor), Julia Kluge (Tor), Sylke Sowa (2), Frenzi Heft (3), Michelle Schmähling, Vivian Dresel (5/1), Nadine Seidel (4), Sophie Heinrich, Celina Uhlmann, Peggy Süß (2),

Karlgeorg Frank