wJA: Pokalerfolg der 1. Runde in Aue

Die weibliche A-Jugend gewinnt Dank guter Teamleistung erste Pokalhürde
Bezirkspokal: SG Nickelhütte Aue – HSV 1956 Marienberg 24:38 (Hz 12:17)

Das extra nur für den Bezirkspokalwettbewerb gemeldete weibliche Jugend A Team des HSV gewann am Tag der Deutschen Einheit das Bezirkspokalspiel der Dreierstaffel bei der SG Nickelhütte Aue unerwartet souverän mit 38:24. Ob das Ergebnis reicht, um das Finale am 1. Mai 2019 zu erreichen, hängt von dem Ausgang weiterer Partien ab. Es spielen noch HSV gegen HC Glauchau/Meerane und Glauchau/Meerane gegen Nickelhütte Aue. Beide Spiele finden erst im neuen Jahr statt.

Die zwei besten Teams bestreiten das Finale. Durch den Sieg unserer Jugendlichen in Aue haben sie die 1. Hürde erfolgreich gemeistert. Nur einmal stand es in Aue beim 4:4 remis. Sonst führte unsere Sieben und sie ging mit einer 17:12 Pausenführung in die Kabine. Bis zum 19:15 (36.) und 22:17 (40.) war die Partie offen. Ein 4-5-Tore-Vorsprung ist im Handball keine Siegesgarantie bei noch 20 Minuten Spielzeit. Mit einem energischen Zwischenspurt und sehenswert heraus gespielten Toren zogen unsere Mädchen auf 30:18 (48.Min.) spielentscheidend davon.

„Unsere Jugendlichen haben sich für ihre kämpferische und spielerische Teamleistung, die sie geboten haben, ein großes Lob meinerseits verdient. Nur sieben Feldspielerinnen und eine Torhüterin konnten zur Zeit überhaupt dieses Team bilden. Hinzu kamen drei B-Jugendliche. Von ihnen konnte man nicht erwarten, dass sie so einen Kantersieg gegen die eingespielte Auer-Jugend landen. Die spielen in der Kreisliga der Frauen und sind dort mit 6:0 Punkten vorn. Das haben unsere Mädels nur geschafft, weil sie alle leidenschaftlichen Einsatz zeigten und gut miteinander harmonierten. Erschwerend für uns kam hinzu, dass Frenzi Heft nicht wusste, ob sie wegen ihrer Oberschenkelzerrung voll durchspielen könnte. Um einen eventuellen Ausfall in der entscheidenden 2. Halbzeit zu vermeiden, blieb sie bis zur Pause auf der Bank. Daher mussten die B-Jugendlichen Lena Roscher und Lisa Drechsel sofort ran und auf ungewohnten Positionen spielen. Sie und alle anderen Jugendlichen haben ihre Sache sehr gut gemeistert“, resümierte unser Präsident Karlgeorg Frank. Er vertrat den privat verhinderten Trainer Stefan Süßmilch als Steuermann.

„Ein Dank gilt auch Teamleiterin Silke Heft, die alles Organisatorische klärte und einen Teil der Mannschaft chauffierte. Auch Julia Kluge feuerte als Offizielle das Team mit an. Bedanken möchte ich mich bei den Eltern und Angehörigen unserer Jugendlichen, die Fahrdienste leisteten und für Unterstützung von den Rängen sorgten“, meinte er ergänzend.

Weibl. Jugend A spielte mit:
Anna-Lea Schönherr (Tor), Lena Roscher, Frenzi Heft (5), Emily Mehlhorn (11), Lisa Drechsel (1), Sophie Heinrich (3), Leonie Tinney (9), Emma Bielawny (9/1),