Vorschau: Auswärtsspiele für die HSV-Frauenteams

Nach der Herbstferien-Punktspielpause stehen am kommenden Wochenende für die Frauenteams des HSV richtungsweisende Auswärtsspiele auf dem Plan. Die Erste gastiert zum Sachsenliga-Kellerduell beim Radeberger SV und die Zweite muss bei der Oberliga-Reserve der HSG Riesa/Oschatz ran.

Sachsenliga-Kellerduell in Radeberg
Sachsenliga: Radeberger SV – HSV 1956 Marienberg

Nachdem die 1. Mannschaft des HSV zuletzt den angestrebten 1. Heimsieg in der Sachsenliga verpasst hat, ist sie auf den abstiegsgefährdeten 10. Platz (2:8 Pkt.) gerutscht. Am kommenden Sonnabend reisen die Bergstädterinnen nach Radeberg. Sie treffen am 6. Spieltag in der Sporthalle des Berufsschulzentrums (Anwurf 19:00 Uhr) auf die Sieben des Oberliga-Absteigers und des aktuellen Tabellenletzten (0:8 Pkt.) SV Radeberg.

In dem Sachsenliga-Kellerduell stehen beide Teams unter großem Erfolgsdruck. Nach zwei klaren Niederlagen verlor die SV-Sieben gegen Plauen-Oberlosa – gegen die das HSV-Team ihren bisher einzigen Sieg erreicht hat – nur knapp mit 17:20 und war dabei ihrem ersten Punktgewinn sehr nahe. Zuletzt gab es für sie eine unerwartet hohe 17:46 Niederlage beim Spitzenreiter HC Rödertal II. Zuhause wollen sie nun bestimmt Wiedergutmachung betreiben. Mit einer weiteren Niederlage würden die Rand-Dresdnerinnen den Kontakt zum Mittelfeld verlieren. Die „Rote Laterne“ könnten sie mit einem Sieg an die HSV-Damen weitergeben. Das sollte natürlich verhindert werden.

„Wir haben vorige Woche dreimal optimal trainiert. Die Mannschaft war gut drauf und wir haben taktisch einiges probiert. Ich hoffe, dass wir das alles gut umsetzen und wir endlich wieder Punkte erkämpfen können. Sehr wichtig ist, dass es keine unerwarteten Ausfälle gibt. Ich hoffe alle Spielerinnen sind an Deck, mit denen ich gerechnet habe“, gibt Trainer Stefan Süßmilch seine Vorstellung und Zielsetzung bekannt. Sein Team wird den Gegner keinesfalls nach seinem Tabellenstand ein- oder unterschätzen. Der SV Radeberg wird es den Gästen in keinster Weise leicht machen. Mit einem hart umkämpften Spiel kann gerechnet werden. Für beide Teams ist es eine richtungsweisende Partie.

Die Sachsenliga-Reserve gastiert bei einer Oberliga-Reserve
Verbandsliga: HSG Riesa/Oschatz II – HSV 1956 Marienberg II

Die HSV-Zweite reist am kommenden Sonntag nach Oschatz. Sie gibt am 6. Spieltag der Verbandsliga bei der Oberliga-Reserve der HSG Riesa/Oschatz ihre Visitenkarte (Anwurf 17:00 Uhr Rosental-Sporthalle) ab. Dabei kann sie als überraschender Tabellendritter (7:3 Pkt.) beim amtierenden Bezirksmeister von Sachsen Mitte und Verbandsliga-Aufsteiger unbeschwert aufspielen. Die HSV-Mädels befinden sich keinesfalls in der Favoritenrolle. Obwohl die HSG-Zweite derzeit „nur“ Sechstplatzierter (4:4 Pkt.) ist, so hat sie durch ihre Siege gegen Turbine Leipzig (35:18) und beim Spitzenteam in Mölkau (31:26) eindrucksvoll ihre Spielstärke zum Ausdruck gebracht.

„Für uns wird es in Oschatz ganz schwer. Wie bei uns spielen dort einige doppelt. Von paar unserer Spielerinnen muss eben ein Spiel vom Vortag verkraftet werden. Ich muss erst einmal sehen, mit wem ich dann noch rechnen kann und in welcher Formation wir auflaufen. Wir werden alles versuchen, dass wir bei der HSG einigermaßen gut bestehen. Ob es zu einem Punkt reicht, wird man sehen“, blickt Trainer Stefan Süßmilch auf die bestimmt ebenfalls wieder hart umkämpfte Partie voraus. Ganz wichtig wird für den Spielausgang sein, ob sein Team die HSG-Torjägerin Josephine Hessel in den Griff bekommt. Sie erzielte die zuletzt 12 Tore bei der 24:28 Niederlage gegen Leipzig Mockau.

Auswärtsspiele für die weibliche E-Jugend

Nach den zwei sehr erfreulichen Saison-Auftaktsiegen der weiblichen Jugend E reisen die Mädchen am kommenden Sonnabend nach Fraureuth. Dort spielen sie in der Mehrzweckhalle Erich Glowatzky“ 11:00 Uhr gegen den HC Fraureuth und 13:00 Uhr gegen Sachsen Werdau. Die Sieben um Trainerin Katrin Stahr könnte vielleicht gegen den HC auf Augenhöhe mitspielen. Gegen den aktuellen Tabellenletzten Werdau sollte ein weiterer Sieg für unsere Mädchen, betrachtet nach den bisherigen Ergebnissen, möglich sein.

Weibliche C-Jugend gastiert beim Tabellennachbarn TSV Penig

Der erste Saisonsieg der C-Jugend um Trainer Thomas Ehnert gelang mit einem Kantersieg, einem 33:10, beim Geringswalder SV. Am kommenden Sonnabend gastieren sie zum Punktspiel der Kreisliga Zwickau beim TSV Penig (Anwurf 13:30 Uhr/SH an der Oberschule Penig). Wenn die C-Jugendlichen genauso auftrumpfen wie gegen den Geringswalder HV, dann sollten sie beim TSV nicht chancenlos sein.

Karlgeorg Frank