F1: Auswärtshürde souverän genommen

Kantersieg beim Tabellenletzten in Radeberg
Sachsenliga: Radeberger SV – HSV 1956 Marienberg 23:48 (Hz.12:25)

Nadine Seidel (21) gelangen in Radeberg einige sehenwerte Treffer

Beim aktuellen Tabellenletzten der Sachsenliga, dem Radeberger SV, landete die 1. Frauenmannschaft des HSV im Kellerduell der Liga einen unerwarteten und nie gefährdeten 48:23 Kantersieg. Die Zielstellung von Trainers Stefan Süßmilch, die Punkte mit nach Hause zu nehmen, hat sein Team geschafft. Mit 48 Treffern gelang das deutlicher als erwartet.

Die mit zwei Torhüterinnen und nur einer Auswechselspielerin fürs Feld angetretenen Bergstädterinnen begannen gegen die sehr junge neu formierte Mannschaft des SV noch etwas verunsichert. Als sie in der 15. Minute schon mit 11:4 führte, legte sich die nervliche Belastung, die durch die letzten Niederlagen auf allen lastete. Fortan gelangen den Gästen sehr gute Aktionen und zur Pause leuchtete ein 25:12 auf der Anzeigetafel.

In der zweiten Hälfte baute die HSV-Sieben den Vorspruch ständig weiter aus (30:14/36./36:16/43. und 43:20/52.). Damit gelang der Mannschaft am 6. Spieltag der 2. Sieg der neuen Saison. Der Kontakt zum Mittelfeld ist wieder hergestellt. Die Nähe zu den Abstiegsplätzen bleibt existent. Radeberg konnte die Rote Laterne nicht abgeben.

„Wenn sie weiter so wie gegen uns spielen, werden sie kaum ein Spiel gewinnen. Für mich sind sie der erste Absteiger. Es war heute der angestrebte Pflichtsieg, der mit einer guten Teamleistung gelang. Das sollte uns wieder Selbstvertrauen für nächsten deutlich schwereren Aufgaben geben. Unsere Spielerinnen haben gesehen, dass sie gewinnen können. Durch unsere deutliche Führung konnten wir in der 2. Halbzeit einige Auslösehandlungen unter Wettkampfbedingungen probieren. Beide Torleute hielten jeweils eine Halbzeit. Bis auf einige haltbare Bälle machten sie ihre Sache gut. Alle unsere Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein. Vivian Dresel hat uns am Anfang durch vier wichtigen Treffer in Folge zum (2:0,3:0:4:0 5:2) Sicherheit gegeben. Auch wenn der Sieg erst einmal sehr erfreulich ist, werden wir ihn nicht überbewerten. Nächste Woche erwartet uns bei der USV TU Dresden eine schwere Partie. Die Anforderungen sind dann um Einiges höher.“, schätzte Stefan Süßmilch den schönen Sieg ein und blickt voraus.

Die Torschützenbesten des Tages waren beim HSV Vivian Dresel (11/2) und Ioana Anna-Maria Pocris (10/2). Beim SV Radeberg war es Nicola Pietschmann (9).

Bilder vom Spiel

Der HSV spielte mit:
Nadine Werner, Laura Monse (beide Tor), Sylke Sowa (4), Kristin Tippmann-Wendrock (2), Ioana Anna-Maria Pocris (10/2), Vivian Dresel (11/2), Nadine Seidel (6), Leonie Tinney (7), Emily Mehlhorn (8),

Karlgeorg Frank