Vorschau: Sachsenliga-Sieben braucht dringend Punkte

Stefan Süßmilch gastiert bei seinem langjährigen Verein
Sachsenliga: USV TU Dresden – HSV 1956 Marienberg

Erneut bestreitet die 1. Frauenmannschaft des HSV am kommenden Sonntag ein nach dem Tabellenstand betrachtetes Sachsenliga-Kellerduell. Sie gastiert als Achter (4:8 Pkt.) beim ebenfalls noch in der Abstiegszone befindlichen Zehntplatzierten USV TU Dresden (3:7 Pkt.). Beide Teams stehen unter Erfolgsdruck.

HSV-Trainer Stefan Süßmilch muss am Sonntag gegen die Sieben seines ehemaligen Vereins antreten. Für die Dresdner betreute er über viele Jahre hinweg verschiedene Frauen- und Männermannschaften. Die Partei wird sicher hart umkämpft sein und verspricht spannend zu werden. Mit HSV-Neuling Nadine Seidel trifft eine TU-Spielerin des Vorjahres auf einige ihrer ehemaligen Mitspielerinnen.

Die Gastgeberinnen haben zuhause bisher nur einen Kantersieg 39:16 gegen den Radeberger SV landen können. Gegen Radeberg hatten die Marienbergerinnen zuletzt mit 48:23 gewonnen. Gegen den SV Schneeberg, gegen den die HSV-Sieben verlor, holten die Studentinnen einen Punkt beim 23:23. Vorige Woche verloren sie beim BSV Sachsen II knapp mit 25:28. Kurz vor Schluss liebäugelten sie noch mit einem Punkt. Im Vorjahr besiegte die USV-Sieben die Bergstädterinnen zweimal (23:21 A und 35:30 H). Vielleicht ist diesmal eine Revanche möglich. Ob es klappt, wird man sehen.

„Dass uns gegen die USV eine deutlich schwerere Aufgabe wie gegen Radeberg bevorsteht, ist allen bewusst. Wir werden uns gut auf das Spiel vorbereiten und wir wollen natürlich auch möglichst aus der Landeshauptstadt Punkte mitnehmen. Das würde unser Selbstvertrauen für das nächste wichtige Heimspiel gegen Weißenborn stärken. Mit einem Sieg könnten wir zudem den Anschluss ins Mittelfeld schaffen“, gibt Trainer Stefan Süßmilch seine Zielsetzung bekannt. Wenn sein Team wieder so gute Unterstützung von den HSV-Fans bekommt, wie es zuletzt in Radeberg erhalten hat, so könnte das auch das „Zünglein an der Waage“ sein.

Liveticker USV-TU Dresden gegen HSV

Überraschendes Verbandsliga-Spitzenspiel für die Zweite
Verbandsliga: HC Glauchau/Meerane – HSV 1956 Marienberg II

Nach dem Tabellenstand betrachtet, bestreitet die unerwartet sehr gut platzierte 2. Mannschaft des HSV das Spitzenspiel der Verbandsliga. Am Sonntag um 14 Uhr geht es in der Sporthalle Meerane gegen den Tabellenführer aus Glauchau. Die Marienbergerinnen treten dabei als Tabellendritter gegen den verlustpunktfreien HC Glauchau an.

In diesem Verbandsliga-Bezirksderby ist der HC aber in einer klaren Favoritenrolle. Der gastgebende Sachsenliga-Absteiger hat zu Saisonbeginn die HSV-Erste mit einem 28:26 Erfolg aus dem Sachsenpokalwettbewerb geworfen. Seitdem haben die Glauchauerinnen eine makellose Siegesserie hingelegt. Die HC-Sieben hat mit Claudia Einenkel die aktuell souverän Führende in der Torschützenliste in ihren Reihen. Sie verweist auf einen bemerkenswerten Durchschnitt von 10,5 Treffern pro Spiel.

Die Außenseiterrolle der Bergstädterinnen ist daher kein Tiefstapeln. Sie müssen erneut mit einem total neu formierten Team beim Liga-Krösus antreten. Das Team hat so noch nie zusammengespielt.

„Wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben und alles versuchen, um uns so gut wie möglich zu verkaufen. Ganz wichtig ist, dass wir trotz unserer Personalprobleme, die sich durch das Spiel unserer Ersten in Dresden verschärft haben, mit einer Auswechselspielerin fürs Tor und Feld und nicht in Unterzahl antreten müssen“, blickt unser Präsident Karlgeorg Frank auf das schwere Spiel der HSV-Zweiten voraus. Er wird die Zweite in Vertretung von Trainer Stefan Süßmilch betreuen.

Liveticker HC Glauchau/Meerane gegen HSV

Karlgeorg Frank