F1: Zwei Punkte aus Dresden geholt

Erste gewinnt wiederum ein Sachsenliga-Kellerduell
Sachsenliga: USV TU Dresden – HSV 1956 Marienberg 29:39 (Hz.14:19)

Routinier Sylke Sowa (3) spielte wie entfesselt und erzielte als Torschützenbeste 10 Treffer

Erfreulicherweise hat die Mannschaft des HSV in einem weiteren Sachsenliga-Kellerduell bei der gegenüber im Vorjahr neu formierten Sieben der USV TU Dresden einen unerwarteten, souveränen und nur kurzzeitig gefährdeten 39:29 Sieg gelandet. Damit erfüllten, die auch wieder nur mit einer Auswechselspielerin fürs Feld angetretenen Bergstädterinnen, die Vorgabe von Trainer Stefan Süßmilch. Sie sind zwar weiterhin Achter (6:8 Pkt.), aber sie haben damit den Anschluss ins große Mittelfeld geschafft. Die USV-Sieben bleibt Zehnter mit 3:9 Punkten.

Trainer Stefan Süßmilch agierte am Sonntag an seiner langjährigen Wirkungsstätte. Bevor die zwei Punkte feststanden, musste die HSV-Sieben ab der 40. Minute eine knifflige Phase meistern. Trotz sehr gutem Start (7:3/12:6/18:11) schrumpfte der Vorsprung. Dass es dem Team ohne die verletzte Torjägerin Vivian Dresel und die erkrankte Stephanie Gaitzsch gelang den Sieg einzufahren, ist sehr beachtlich und bestätigt die gute Leistung der Ersten. Sie lag nur einmal (1:2) zurück und dreimal stand es Remis. (2:2/ 21:21/22:22/41.). Sonst führte der HSV immer.

Eine Schwächephase nach dem 19:14 Pausenstand, die uns zuletzt schon mehrfach den Sieg kostete, folgte auch diesmal. Die USV-Damen nutzten das und rochen ab dem 21:21 wieder Morgenluft. Durch je drei Tore von Leonie Tinney (22:21/25:23/28:25) und Ioana Anna-Maria Pocris (23:22/24:22/ 29:25) sowie zwei wichtigen Treffern von Frenzi Heft (26:24/27:25) kam unsere Sieben wieder in die Spur. Torhüterin Laura Mose parierte mehrmals super und verhinderte in der folgenden Phase Tore der Dresdnerinnen. Als die HSV-Torschützenbeste des Tages Sylke Sowa (10T !!) das 35:29 (54:11 Min.) erzielte, war der Sieg endgültig gesichert.

„Ich war mit der kämpferischen und spielerischen Leistung der gesamten Mannschaft, bis auf die kurze Schwächephase, sehr zufrieden. Die SR-Leistung war gut. Unsere Torhüterinnen haben sehr gut gehalten. Nadine Werner hielt am Anfang stark und Laura Monse entschärfte nach ihrer Einwechslung bis zum Schluss einige 100%ige. Sehr erfreut war ich über Frenzi Heft. Sie erzielte wichtige Tore und sielte einsatzstark. Nadine Seidel (6T) machte an ihrer alten Wirkungsstätte ihr bisher bestes Spiel für uns. Leonie Tinney (8T) steigerte sich nach der Pause enorm und trumpfte mächtig auf. Routinier Sylke Sowa spielte wie entfesselt. Sie machte eines ihrer besten Spiele. Mit 10 Toren, einem hervorragenden Einsatz und einer vorbildlichen Motivation stach sie förmlich aus dem Team heraus. Kristin Tippmann-Wendrock (1) führte klug Regie und festigte die Abwehr. Ioana Anna-Maria Pocris (7/3) agierte sehr erfolgreich aus dem Rückraum. Drei wichtige Tore verbuchte Emily Mehlhorn auf ihrem Konto. Es war ein verdienter Sieg, der uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben sollte.“, resümierte Stefan Süßmilch. Die Torschützenbeste beim USV war Katja Kotzauer mit 10 Treffern.

Bilder vom Spiel

Der HSV spielte mit:
Nadine Werner, Laura Monse (beide Tor), Sylke Sowa (10), Kristin Tippmann-Wendrock (1), Ioana Anna-Maria Pocris (7/3), Nadine Seidel (6), Leonie Tinney (8), Emily Mehlhorn (3), Frenzi Heft (4)

Karlgeorg Frank