F2: Nichts zu Holen aus Glauchau

Der Spitzenreiter war uns überlegen
Verbandsliga: HC Glauchau/Meerane – HSV 1956 Marienberg II 35:18 (Hz.17:7)

Die erneut total neu formierte 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg musste sich beim favorisierten Sachsenliga-Absteiger und derzeitigem Spitzenreiter der Verbandsliga, dem HC Glauchau/Meerane, mit 18:35 geschlagen geben. Das Vorhaben, trotz dieser negativen Voraussetzungen, sich gegen den Favoriten so gut wie möglich zu verkaufen, ist leider nicht aufgegangen.

Bis zum 5:8 Rückstand (16. Min.) konnte die HSV-Sieben noch gut mithalten. Leider konnten danach viele Torchancen nicht genutzt werden. Der Liga-Krösus setzte sich mit 13:5 und bis zur Pause mit 17:7 vorentscheidend ab. Auch später konnte er diesen Vorsprung weiter ausbauen. Die 2. Halbzeit verlief für unsere immer um Resultats Verbesserung bemühte Zweite besser. Sie wurde „nur“ mit 18:11 verloren.

„Die HC-Sieben hatte die wurfstärkeren Rückraumwerferinnen. Sie trafen auch sehr gut aus der 2. Reihe. Die Gastgeberinnen spielten druckvoller und zeigten ein besseres Rückzugsverhalten. Daher stand ihre Abwehr sattelfester und konnte nur schwer überwunden werden. Das HC-Team war uns an diesem Tag klar spielerisch überlegen. Das müssen wir neidlos anerkennen. Kämpferisch hat unsere Mannschaft aber überzeugt und war dem Spitzenreiter ebenbürtig. Alle unsere Spielerinnen waren logischerweise vom Spielverlauf enttäuscht und haderten selbstkritisch mit ihren Fehlern. Wenn man bedenkt, dass man als eine zusammengewürfelte Truppe gegen den Spitzenreiter eine Niederlage hinnehmen musste, dann ist das Erreichte ein normal vorkommendes Ereignis. Denn auch Handballteams in anderen Ligen kassieren solche Niederlagen obwohl sie ständig zusammenspielen. Ein großer Dank meinerseits gilt Claudia Grützmann, Leah-Marie Hennig und Peggy Süß, die sich bereiterklärt hatten, in der angespannten Personalsituation auszuhelfen. Ohne sie wären wir gar nicht spielfähig gewesen. Auch allen anderen gilt mein Dank für ihren guten Einsatz. Für unsere Zweite gilt es, sich nun auf das nächste Heimspiel gegen Waldheim zu konzentrieren, das Gute mitzunehmen und versuchen, aus den Fehlern zu lernen“, meinte unser Präsident Karlgeorg Frank, der vertretungsweise für Stefan Süßmilch das Team betreute. Trotz der Niederlage bleibt unsere Zweite Tabellenvierter mit 9:5 Punkten.

HSV II spielte mit:
Julia Kluge/Anna-Lea Schönherr (Tor), Peggy Süß (4), Michelle Schmähling (2/1), Sophie Heinrich (2/2), Lena Müller (4), Celina Uhlmann (3), Claudia Crützmann (2), Leah-Marie Hennig (1),

Karlgeorg Frank