WJB: Kantersieg gegen den Tabellenletzten

Bezirksliga: HSV 1956 Marienberg – Zwönitzer HSV 1928 35:9 (16:4)

Eine klare Angelegenheit war das Spiel der weiblichen Jugend B am vergangenen Samstag gegen das Schlusslicht vom Zwönitzer HSV 1928. Dabei zeigten sich die Marienberger Youngster wieder enorm torhungrig: Die Anzeigetafel in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ hatte auf der Heim-Seite mächtig zu tun und kam erst nach 35 Treffern zum Stillstand. Auf der Gäste-Seite leuchteten 9 erzielte Tore.

Hellwach startete die Truppe um Trainer Chris Tippmann in die Begegnung. Durch eine aufmerksame Deckungsarbeit erkämpften die Marienbergerinnen den Ball und Vivian Dresel netzte prompt zum 1:0 ein. Mit ihrem zweiten Angriff waren auch die Gäste erfolgreich und glichen zum 1:1 aus. In der Folge erreichte der Motor der Bergstädterinnen nun langsam Betriebstemperatur: Vor allem die kompromisslose Abwehr war weiter erfolgreich, denn ihr gelang jetzt ein Ballgewinn nach dem anderen. Die Gegenstöße nutzten die beiden Wirbelwinde Lena Müller und Anne-Katrin Weingardt und versenkten das Leder immer wieder im gegnerischen Kasten. Nach 20 Minuten schraubten die Gastgeberinnen die Führung bereits auf 12 Tore (14:2) hoch und Zwönitz reagierte mit einer Auszeit. Dann erzielten beide Teams noch zwei weitere Treffer, und beim Stand von 16:4 wurden die Seiten gewechselt.
Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild: Die Defensive der Gastgeberinnen weiter sattelfest und auch die Torhüterinnen bekamen fast alles zu fassen. Ihre präzisen Pässe erreichten dann ihre Mitspielerinnen, die einschussbereit vor dem Zwönitzer Gehäuse standen und Treffer um Treffer erzielten. So wurde die Führung immer weiter ausgebaut. Nun bekamen alle Spielerinnen der Heimsieben ausreichend Spielzeit. Dabei glänzte vor allem Sarah Morgenstern mit tollem Einsatz und 5 Treffern. Am Ende gelang ein auch in der Höhe verdienter 35:9-Heimsieg.

„Wir haben die ganze Woche am Umschaltverhalten und am Gegenstoß gearbeitet; davon haben wir heute einiges umgesetzt. Allerdings hat der Gegner uns das Leben auch nicht besonders schwer gemacht!“, meinte der Coach nach der Partie.
Damit wurden die beiden Pflichtsiege gegen Teams aus dem Tabellenkeller eingefahren. Nächste Woche wird die Aufgabe ungleich schwerer: die Marienbergerinnen müssen im Halbfinale des Bezirkspokals bei der SG EHV/Nickelhütte Aue ran – jenem Team, das für die bisher einzige Saisonniederlage der Tippmann-Sieben verantwortlich zeichnet. (ct)

HSV: Laura Monse, Jessica Flemming – Vivian Dresel, Claudia Wohlgemuth, Sophie Weingardt, Aylin Jendroßeck, Lena Müller, Michelle Schmähling, Jessica Richter, Magdalena Rohlf, Anne-Katrin Weingardt, Sarah Morgenstern.



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