HSV II: Zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Bezirksliga: SV Chemie Zwickau II – HSV 1956 Marienberg II (7:6) 13:19

Die 2. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg gastierte vergangenen Sonntag bei der zweiten Mannschaft von Chemie Zwickau. Nach langer Anreise und eisigen Temperaturen in der Halle versuchten die Gäste bereits die Aufwärmphase zu nutzen, um richtig auf Touren zu kommen.

In den Anfangsminuten der Begegnung kam der Angriffsmotor des HSV allerdings nur schwer in die Gänge: So vergab die Güldner-Sieben allein mehrere Hundertprozentige. Die Zwickauer Damen wussten die Abschlussschwächen zum Glück nicht zu nutzen und spielten ebenfalls mehr schlecht als recht. Dann erwischten die Gastgeberinnen jedoch eine gute Phase: Mit einem Zwischenspurt zogen die Chemikerinnen nun in Front und behaupteten zur Halbzeit eine knappe 7:6-Führung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legten sich die Mädels um Kapitän Veronika Lehmann deutlich mehr ins Zeug und bekamen langsam Oberwasser. Garant dafür war vor allem der Abwehrverband, der nun sicherer stand. Zudem lief es in der Offensive jetzt merklich besser: Aus dem Rückraum gelangen sehenswerte Tore und auch das erfolgreiche Konterspiel trug dazu bei, dass die Oberliga-Reserve nun die Führung übernahm, die sie zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand gab. Am Ende durften sich die Erzgebirgerinnen über einen deutlichen 19:13-Auswärtssieg gegen die Muldestädterinnen freuen.

Durch den doppelten Punktgewinn in diesem Schlüsselspiel konnte sich der HSV weiter von den Abstiegsrängen entfernen und rangiert nun auf dem fünften Tabellenplatz. Mit gestärktem Selbstvertrauen und dem nötigen Siegeswillen erwarten die HSV-Mädels am nächsten Spieltag den Spitzenreiter HV Oederan vor heimischer Kulisse. (ab)

HSV: Jenny Hänig/ Julia Bachmann – Maxi Schreiter, Barbara Schade, Antje Teichert , Kristin Finger, Annika Beyer, Sandy Rothe, Corinna Schade, Peggy Süß, Veronika Lehmann.



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