F2: Niederlage in Mölkau in Grenzen gehalten

HSV-Zweite verliert beim neuen Verbandsliga-Spitzenreiter
Verbandsliga: HSV Mölkau-Die Haie – HSV 1956 Marienberg II 31:25 (Hz.:18:11)

Die 2. Frauenmannschaft des HSV musste sich im Nachholespiel
beim Tabellenzweiten HSV Mölkau-Die Haie nicht unerwartet mit 25:31 geschlagen geben. Während die Erzgebirgerinnen weiterhin Achter mit 13:17 Punkten sind, übernehmen die Haie mit 29:3 Punkten die Tabellenführung vor dem HC Glauchau/Meerane (28:4 Pkt.). Beide Meisterschaftskandidaten gastieren noch im Restspielprogramm in Marienberg.

Im Vergleich zur Vorwoche trat die HSV-Zweite um Trainer Stefan Süßmilch und Teamleiterin Kerstin Schmähling in veränderter Formation und nur mit einer Wechselspielerin fürs Feld an. Sie konnte in dieser Partie lediglich am Anfang einmal ausgleichen (1:1). Anschließend geriet die HSV-Sieben in einen ständig größer werdenden Rückstand. Zur Pause lag sie schon mit 11:18 zurück.

„Bis dahin haben wir einfach schlecht gespielt. Das fehlende Haftmittel sorgte wieder zu Verunsicherungen bei einigen unserer Spielerinnen. Wir haben einige technische Fehler gemacht und damit mehrere vermeidbare Gegenstoß-Tore kassiert“, war das Zwischenfazit von Trainer Stefan Süßmilch. Nachdem die „Haie“ sich nach der Pause mit 10 Toren spielentscheidend absetzen konnten (22:12 /24:14/38.), ging es für die Marienbergerinnen nur noch darum, die drohende Niederlage in Grenzen zu halten.

„Wir hätten das Spiel deutlich spannender gestalten können, wenn alles normal läuft und wir unsere guten Torchancen besser genutzt hätten. Die 2. Spielhälfte haben wir besser mitgehalten und sogar mit 14:13 „gewonnen“. Emily und Frenzi waren in der 1. Halbzeit ganz gut. Danach haben sie auf Grund des schweren Spiels der A-Jugend vom Vortag körperlich abgebaut. Da wir auch nur eine Wechselspielerin hatten und sie wieder lange mitspielen musste, war das aber nicht verwunderlich. Dagegen hat sich Leonie Tinney nach der Pause enorm gesteigert. Sie hat in der Abwehr überragend gespielt, sich richtig reingebissen und gute Angriffsaktionen gezeigt. So stark habe ich sie in einer 2. Halbzeit lange nicht gesehen. Ich habe sie auch danach dafür gelobt. Für ihr Selbstvertrauen war das sicher sehr gut. Das wird sie für die sehr wichtigen Partien der Ersten brauchen. Erfreulich war, dass wir uns nicht aufgegeben haben und noch ein vernünftiges Ergebnis beim Spitzenreiter erzielten.“, meinte der Trainer ergänzend.

Die HSV-Torschützenbesten des Tages waren Vivian Dresel (10/6), Leonie Tinney und Frenzi Heft (je 6) sowie bei Mölkau Linda Hodler mit 9 Toren.

HSV II spielte mit:
Julia Kluge/Anna-Lea Schönherr (Tor), Leah-Marie Hennig, Vivian Dresel (10/4/), Michelle Schmähling, Leonie Tinney (6), Lena Müller (1), Emily Mehlhorn (2), Frenzi Heft (6)

Siebenmeter: HSV 6/4, Mölkau 5/4
Zeitstrafen: HSV 5, Mölkau 2,

Karlgeorg Frank