wJB: Schwierige Auswärtsaufgabe gemeistert

Oberliga wJB: VfB 1999 Bischofswerda II - HSV 1956 Marienberg 30:37 (16:19)

Auch im dritten Saisonspiel bleibt die weibliche B-Jugend des HSV ungeschlagen. Beim VfB Bischofswerda II setzte sich der HSV nach einer über weite Strecken engen und anspruchsvollen Partie mit 37:30 (19:16) durch.

Dass es in Bischofswerda kein Spaziergang werden würde, war von Beginn an klar. Der HSV erwischte dennoch einen guten Start und konnte sich früh einen kleinen Vorsprung erspielen. Über 7:4 und 10:6 lag Marienberg zwischenzeitlich mit vier Toren vorn. Doch die Gastgeberinnen blieben dran und konnten den Rückstand bis zur Pause wieder etwas verkürzen. Mit einer 19:16-Führung ging es schließlich in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst hart umkämpft. Bischofswerda erhöhte den Druck und stellte die Marienberger Defensive vor eine neue Aufgabe: Mit vier Rückraumspielerinnen im Angriff gelang es den Gastgeberinnen, immer wieder Lücken zu schaffen. Der HSV benötigte etwas Zeit, um sich darauf einzustellen. Beim 25:25 war die Partie schließlich wieder völlig offen.

Doch genau in dieser Phase zeigte die Mannschaft ihre Stärke. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich fing sich der HSV wieder und legte einen entscheidenden Zwischenspurt hin. Aus dem 25:25 wurde innerhalb weniger Minuten eine 30:25-Führung. Damit hatte Marienberg die Kontrolle über das Spiel zurückerlangt und ließ sich den Sieg anschließend nicht mehr nehmen.

Ein ganz besonderes Lob verdiente sich dabei Jule Berberich. Die Marienberger Torhüterin wurde zum wichtigen Rückhalt ihrer Mannschaft und konnte gleich drei Siebenmeter parieren. Gerade in einer so umkämpften Partie waren diese Paraden wichtige Impulse für den HSV.

Auch offensiv verteilte sich die Verantwortung erneut auf mehrere Schultern. Zoe Guder war mit zehn Treffern erneut erfolgreichste Marienberger Werferin, Lina Großlaub steuerte sechs Tore bei, Joline Pohlhaus sieben und Alessia Wittig fünf Treffer.

Trainer Thomas Ehnert meine nach dem Spiel:
„Die Mannschaft hat heute Moral und Kampfgeist bewiesen. Nach dem Ausgleich so zurückzukommen zeigt die positive Entwicklung der gesamten Mannschaft. Aber wir dürfen uns auf dem Erfolg nicht ausruhen. Mit dem MSV Dresden wartet kommenden Samstag zu Hause bereits der nächste schwere Brocken auf uns.“

Drei Spiele, drei Siege: Der HSV Marienberg bleibt damit weiterhin ohne Punktverlust und kann mit viel Selbstvertrauen in die nächste Aufgabe gehen. Jetzt gilt es, die positive Entwicklung fortzusetzen und auch gegen den MSV Dresden wieder alles auf der Platte zu lassen.

Bilder vom Spiel

Der HSV spielte mit:
Jule Berberich (Tor), Sunny Rothe (3), Lina Großlaub (6), Nila Langer, Alessia Wittig (5), Courtney Arnold (1), Marlene Müller (2/1), Neele-Marie Kube (3), Zoé Reuter, Joline Pohlhaus (7), Zoe Guder (10/1), Lilly Schwalbe

Siebenmeter: VfB 4/7, HSV 2/2
Zeitstrafen: VfB 0, HSV 4