Vorschau: Minihandballspielefest und Heimspiele

Die erste und zweite Frauen-Mannschaft des HSV haben am kommenden Sonnabend (16.03.) zur gewohnten Anwurfzeit Heimspiele. Vormittags findet ab 9:00 Uhr das 24. Handball-Minispielfest des HSV statt.

Richtungsweisende Sachsenliga-Partie für beide Teams
HSV-Trainer trifft auf seinen ehemaligen Verein
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – USV TU Dresden

Die 1. Frauenmannschaft des HSV hat am kommenden Samstag das nächste Heimspiel. Sie empfängt als Tabellen Siebter (16:16 Pkt.) der Sachsenliga 17:30 Uhr in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ den Elftplatzierten (7:25 Pkt.), die USV TU Dresden. Für beide ist die Partie richtungsweisend für den Klassenerhalt.

Das HSV-Team könnte mit einem Sieg den Abstand zur Abstiegszone ausbauen. Da erst nach Abschluss der höheren Spielklassen feststeht, wie viele Absteiger es geben wird, wird es also bis zuletzt spannend bleiben. Mit Platz acht sollte man ganz sicher sein. Die Bergstädterinnen liegen bisher gut im Soll. Aber sie brauchen dringend noch ein paar Punkte aus den noch anstehenden sechs Partien. Damit könnten sie sich aus eigener Kraft retten.

Die Gäste benötigen die beiderseits begehrten Zähler noch dringender. Die beiden vor ihnen platzierten, abstiegsgefährdeten Teams des SC Markranstädt II (8:24 Pkt.) und vom SV 04 Plauen Oberlosa (10:22 Pkt.) sind noch in Reichweite. Der Radeberger SV als Letzter wird sich kaum noch retten können. Die Spannung versprechende und bestimmt hart umkämpfte Partie der Erzgebirgerinnen gegen das Team aus Dresden hat noch einen anderen reizvollen Aspekt zu bieten. HSV-Trainer Stefan Süßmilch trifft mit seinem Team auf eine Sieben seines ehemaligen Vereins. Dort trainierte er jahrelang verschiedene Frauen- und Männermannschaften. Mit HSV-Neuling Nadine Seidel trifft eine TU-Spielerin des Vorjahres auf einige ihrer ehemaligen Mitspielerinnen.

„Das Spiel gegen Radeberg war eine gute Vorbereitung auf die Partie gegen die TU. Es wird aber diesmal ein ganz anderes Kaliber, denn die Gäste sind spielstärker als Radeberg. Schwächephasen wie zuletzt dürfen wir uns nicht leisten. Es müssen alle Spielerinnen ihre überwiegend guten Leistungen abrufen und bestätigen. Alle müssen noch konzentrierter ans Werk gehen, um den angestrebten Heimsieg landen zu können“, gibt der HSV-Trainer Stefan Süßmilch seine Zielstellung bekannt.

Mit Katja Kotzauer und Andrea Leben haben die Gäste die Viert- und Zehntbeste der Torschützenbestenliste in ihren Reihen. Mit Rebecca Cembranos Bruzon haben sie eine weitere gute Torschützin im Team. Sie erzielte zuletzt gegen den BSV II 7 Tore. Alle HSV-Spielerinnen werden daher voll gefordert werden. Wenn sie von vielen Handballfans unterstützt werden, wie es gegen Radeberg der Fall war und damit für gute Heimspielatmosphäre sorgten, dann könnte das auch das Zünglein an der Waage zu ihren Gunsten werden.

Liveticker HSV gegen USV TU Dresden

HSV-Zweite empfängt den Verbandsliga-Spitzenreiter
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – HC Glauchau Meerane

Vor der Sachsenligapartie steht der 2. Frauenmannschaft als Tabellenachter (13:17 Pkt.) ein sehr schweres Verbandsliga-Punktspiel bevor. Kein geringerer als der neue, klar favorisierte Spitzenreiter HC Glauchau/Meerane (30:4Pkt.) gibt ab 15:30 Uhr in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ seine Visitenkarte ab. Mit Claudia Einenkel haben die Gäste die Erstplatzierte der Torschützenliste in ihren Reihen. Sie erzielte bisher 138 Treffer.

Durch die kurzfristige Spielabsage der HSG Riesa Oschatz II hatte unsere Zweite damit keine Einspielmöglichkeit für die Partie gegen den HC. Die vor vier Wochen erlittene unerwartete Niederlage der Bergstädterinnen beim Zwönitzer HSV hat zudem nicht gerade zur Festigung des Selbstvertrauens geführt. Damals war man aber sogar in einer Favoritenrolle, der man nicht gerecht werden konnte.

„Gegen den HC sind wir klarer Außenseiter. Vielleicht gelingt es uns, in dieser Rolle ein ordentliches Spiel zu machen. Wir können gegen den Favoriten ohne Erfolgsdruck aufspielen. Ich hoffe, dass ich nicht viele Spielrinnen der Ersten einsetzen muss. Wir brauchen sie dringend für das wichtige Spiel gegen Dresden. Daher freue ich mich, dass wieder einige Spielerinnen aushelfen, die nur sporadisch oder zeitlich bedingt gar nicht trainieren können. Wir treten daher gegen den Spitzenreiter wieder mit einer total neu formierten Sieben an,“ meint Trainer Stefan Süßmilch zum Verbandsliga-Bezirksderby. Im Hinspiel mussten sich die Bergstädterinnen deutlich mit 18:36 geschlagen geben.

Liveticker HSV II gegen HC Glauchau/Meerane

24. Handball-Minispielfest des HSV 1956 Marienberg e.V.

Am kommenden Sonnabend findet von 09:00 Uhr bis ca.12:30 Uhr in der Sporthalle Am Goldkindstein“ das nächste Handball-Minispielfest des HSV statt. Sechs mit Mädchen und Jungen gemischte Handballmannschaften von Grundschulen kämpfen um den Wanderpokal und die Medaillen des HSV. Die in dieser Art und Weise im Erzgebirgskreis einmalige Sportveranstaltung hat diesmal das Thema „Handball hält uns fit“.

Nicht nur die Spieler und Spielerinnen der Mannschaften können sich dabei sportlich betätigen. Es gibt wieder einen Hindernissparkur, an dem sich auch Kleinst- oder Vorschulkinder mit Hilfe ihrer Angehörigen in Geschicklichkeit üben und testen können. Desweiteren gibt es einen Wissenstest und eine Schminkecke. Wie bisher immer, können alle Eltern mit ihren Kindern, die in dem erwähnten Alter sind, dieses schöne Freizeiterlebnis nutzen. Sie sind mit ihren Sprösslingen sehr herzlich willkommen.

Wenn dabei Kinder Interesse am Handballspiel finden, können sie bei den spannenden Handballspielen zuschauen und sich über Trainings- und Mitmach-Möglichkeiten informieren. Für preiswerte Speisen und Getränke wird bestens gesorgt. Die LAWA Hefeknödelspezialitäten GmbH bietet leckere Gaumenfreuden an. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall. Auch Zuschauer sind herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei!!

Nach der Vorrunde des Handballturniers vom 24.November gibt es folgenden Zwischenstand bei den Handballteams:


1. GS Großrückerswalde 10 Punkte
2. GS Heinrich von Trebra 8 Punkte
3. GS Herzog Heinrich Marienberg 5 Punkte
4. GS Pobershau 3 Punkte
5. GS Lauterbach (Titelverteidiger) 3 Punkte
6. GS Wolkenstein 1 Punkt

Karlgeorg Frank